Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Grundsteinlegung und Gründertag, 28.06.2019

Grundsteinlegung REWA 2020

 

Was das sein sollte, wussten wir nicht, bis zum Morgen des Freitags. Wir wurden zum Land gebracht, auf dem das neue Zentrum für Therapie und Rehabilitation REWA 2020 entstehen soll. Die Eltern mit den Kindern warteten auf uns. Dann wurde ich dazu aufgefordert, den Vorhang des "Grundsteins", den Norbu und Dorjay in den Tagen zuvor vorbereitet hatten, zu öffnen. Wir waren alle überrascht und begeistert über die Motivation des REWA Teams und freuten uns über die Ehrung. Langjährige Patienten mit ihren Müttern waren da und wir ehrten sie in Bildern vor dem Grundstein: Thugjay mit Rigzin-Stanzin, Norbu mit seiner Mama, Rizwana mit ihrer Mama. Danach fuhren wir alle zurück nach Leh, um uns auf den Foundersday vorzubereiten, der ab 11 Uhr stattfinden sollte.

Feier des Gründertags

 

In Indien ist es üblich, dass bei einer NGO (Verein) sehr oft der "Foundesday", der "Gründertag" gefeiert wird. Damit wird der Geburtstag des Gründers gemeint. Da mein Geburtstag kurz danach lag, wählten das Team den 28.06. zum Festtag. Sie bauten ein Zelt vor dem Therapiezentrum auf, organisierten Stühle, Lautsprecher und Mittagessen und waren den ganzen Tag im Einsatz. Alle trugen sie ihre besten Kleider, traditionell, bunt und wunderschön. Da konnten wir mit unseren wenigen Kofferklamotten nicht so mithalten. 

 

Am Anfang kam die Zeremonie des Kuchenschneidens, die Präsident David und ich durchführen durften. Der Kuchen wurde an alle Anwesenden verteilt.

 

Dann folgten Ansprachen von Norbu, Barbara, David und als letzte ich. Ich legte den Schwerpunkt auf die Arbeit und den Einsatz der Einheimischen. Ich hob Thugjays Einsatz für ihr behindertes Kind Rigzin-Stanzin hervor. Sie versteckte ihr Kind nicht, sondern setzte alles in Bewegung, dass ihrem Kind geholfen wurde. Und sie erreichte ihr Ziel. Nicht nur dem Kind, sondern ihr und ihrer Familie wurde geholfen. Das nahm ich als zukunftsweisend mit in meine Ansprache auf, die ich als Timeline von 2003 bis 2029 gestaltete. Die Ressonanz aus dem Publikum sprach dafür, dass sie sich alle nach dem gesetzten Ziel ausstrecken würden. Thugjay hielt eine kurze, flammende Rede in Landessprache für die Zuhörer.

Eine Mutter ehrte das REWA Team mit den üblichen Kathaks. 

 

Der Vorsitzende der Bauvereinigung in Leh versprach mit allen Mitteln den Bau des Therapiezentrums zu unterstützen. Ein Politiker,  Tsering Dorjay Lakruk, der im REWA Zentrum durch Dorjay von seinen Rückenschmerzen geheilt wurde, spendete spontan 1Mio.Rupies, ca. 13.000 €. Das Team und wir waren perplex vor Freude.  

Wir konnten den Tag mit großer Zufriedenheit abschliessen im Wissen, dass REWA eine super Zukunft in Laödakh hat.

Hinterher gab es noch ein tolles Lunch und schöne Gespräche mit den vielen Besuchern.

 

Berichte von Karola Wood, 1. Vorsitzende

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