Children need hope, they need REWA
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Flutkatastrophe in Nepal

Sicher haben Sie wie wir die Bilder der unfassbar großen und brutalen Schlamm-Springflut gesehen, welche am 26.08.2026 ganze Täler in der nepalesisch-tibetischen Grenzregion dem Erdboden gleich machte und innerhalb von Sekunden Leben und Wohnraum auslöschte. Das unsagbar große Leid, das diese Naturgewalt verursachte, hat uns sehr erschüttert.

Sanjaya Lama - "Sanze" 2014

Unser ehemaliger Mitarbeiter und Kooperationspartner in Nepal Sanjaya Lama, genannt "Sanze" war unmittelbar selbst betroffen und konnte nur mit knapper Not sein Leben retten. Er war als Tourguide zusammen mit einer Gruppe von 15 indischen Touristen nahe der tibetisch-chinesischen Grenze, als sie von der Flut überrascht wurden. Ein Zufall wollte es, dass er bereits vor dem Hotel stand, während sich der Rest der Gruppe noch beim Packen der Sachen im Hotel aufhielt. Als er die Katastrophe kommen sah, versuchte er sie noch zu warnen und konnte sich in letzter Sekunde bergaufwärts retten. Das Hotel mit der gesamten Trekking-Gruppe wurde durch die Fluten mitgerissen. Er überlebte als einziger, bis heute gezeichnet durch das Trauma des Erlebten. Seine gesamte Ausrüstung, Geld das er mit sich trug, sein Verdienst, die Anzahlungen für die Ausgaben während des Trecks, alles verschwand in den Fluten. Finanziell befindet er sich dadurch in einer prekären Situation. Der Familie fehlen die finanziellen Mittel für Miete, Nahrungsmittel, den Alltag. Ein staatliches Sozialsystem, dass sie unterstüzen könnte, gibt es nicht. Derzeit leidet er an einer stark ausgeprägten posttraumatischen Belastungsstörung, sodass an das Wiederaufgreifen einer Arbeit aktuell nicht zu denken ist. 

Aus diesem Grunde möchten wir ihn uns seine Familie unterstützen - eine Grundlage schaffen das Geschehene zu verarbeiten und Kraft für die Zukunft zu schöpfen!

 

Sanze nach der Flutkatastrophe im August 2026

Sanze ist mit der Arbeit von Ladakh-Hilfe e.V. schon seit sehr vielen Jahren verbunden, als Mitarbeiter, Kooperationspartner und Unterstützer.

 

2015 - vor mehr als 10 Jahren engagierten wir uns nach dem großen Erdbeben für die Betroffenen in Nepal. Wir arbeiteten damals erstmals mit Sanze zusammen. Karola Wood hatte ihn 2013 über Facebook kennengelernt und sein selbstloses Engagement für Bedürftige mit unterstützt. So half er Menschen, die bei einem Busunfall verletzt worden waren, in dem er die Kosten ihrer medizinischen Versorgung, finanziert durch Spenden von Ladakh-Hilfe e. V., übernahm. 2014 reist er in die Bergdörfer Nepals um Kinder mit Förderbedarf ausfindig zu machen, sie und ihre Familien zu unterstützen. Er gründet die Hilfsorganisation "Emmanuel Foundation" mit der zusammen Ladakh-Hilfe die Opfer des großen Erdbebens unterstützt und Soforthilfe leistet. Sicher kennen viele von Ihnen noch die Berichte und Bilder von damals, sie sind auf dieser Webseite in den alten Beiträgen zu finden. 

Karola Wood reist mit Sanze durch das Rasuwa-Gebiet um Waisenkinder der Region zu unterstützen. Im Anschluss folgt eine gemeinsame Reise nach Ladakh, wo Sanze die Arbeit von Ladakh-Hilfe e. V. und Rewa Society kennenlernte.

2017 folgt ein großes Projekt bei dem Ladakh-Hilfe maßgeblich beteiligt ist. Das Bergdorf Sekuchet muss komplett umgesiedelt werden. Dazu musste Land gekauft werden, das mit 54 000 Euro von Ladakh-Hilfe e. v. finanziert wird. Der Aufbau wird auch in den folgenden Jahren von Sanze überwacht und dokumentiert, der Aufbau der Häuser durch die nepalesische Regierung unterstützt. 

2020 bringt die Corona-Krise eine finanzielle Not in die nepalesischen Bergdörfer. Viele Männer verlieren ihre Arbeit und somit finanzielle Grundlage. Über Spenden versorgt Ladakh-Hilfe e. V. viele Familien mit dem Nötigsten, vor allem warme Kleidung, Decken, Nahrungsmittel. 2021 finanziert Ladakh-Hilfe e. V. das Saatgut für die Menschen in den Dörfern, um ihnen eine Grundlage für die Nahrungssicherheit zu geben. Auch 2022 werden nochmals warme Kleider für die Kinder und Senior:innen gekauft und verteilt. 

Während all dieser Projekte ist es Sanze, der vor Ort alles managed und dafür sorgt, dass die Spenden da ankommen wo sie am dringensten gebraucht werden. 

Er ist zu einem Teil der Ladakh-Hilfe-Familie geworden, besucht 2017 Deutschland, lernt Vereinsmitglieder kennen und reist 2018 mit Karola Wood zu einem Kongress nach Chennai in Südindien. 

 

Seinen eigenen Unterhalt verdient er im Trekking. Er ist in einem Bergdorf des Rasuwa-Gebietes aufgewachsen. Bereits mit 14 Jahren beginnt er als Träger, arbeitet sich langsam hoch. Mit 17 Jahren wird er zum Waisen. Während seiner Kindheit erlebt er, wie seine Schwester, damals 2 Jahre alt, von einer Leiter fiel, sich beide Beine brach und 2 Jahre später in Folge verstarb. Diese Lebenserfahrungen prägten ihn und führten dazu, dass er sein Leben besonders den Waisenkindern und Kindern mit Förderbedarf widmen und ihnen eine Perspektive ermöglichen möchte. Sanze verließ sein Bergdorf im Rasuwa-Gebiet und zog nach Kathmandu zur Ausbildung, von der Regierung gefördert. Während seines Bachelor Studiums in Soziologie (2005-2009) verdient er sich seinen Unterhalt als Träger für Trekking-Reisende. 2003 erwirbt er die Lizenz zum Trekking Guide, 2020 zur Tourguide. Beide Lizenzen sind mit einer Ausbildung verbunden und anspruchsvoll.  

2024 heiratete er eine Witwe, deren Mann im Jahr zuvor beim Trekking/Lawinenunfall ums Leben gekommen ist. Sie bringt eine 12-jährige behinderte Tochter und einen 17-jährigen Sohn mit in die Ehe. Sanze ist fortan für seine Familie verantwortlich und verdient den Unterhalt als Tourguide. 

Helfen Sie mit, Sanze, durch eine vorübergehende finanzielle Absicherung, wieder einen Boden unter den Füßen gewinnen zu lassen!

 

Alle Spenden mit dem Stichwort "Nepal" werden ausschließlich für diesen Zweck eingesetzt. 

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Konto-Account:

Ladakh-Hilfe e.V.
IBAN: DE52 7315 0000 0008 1879 81
BIC: BYLADEM1MLM
Sparkasse
Schwaben-Bodensee

 

Kontakt-Contact: 

Ladakh-Hilfe e.V.

Peterbergstraße 23
79117 Freiburg,
Germany

 

E-Mail:

info@ladakh-hilfe.de

 

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