Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Artikel in der GZ über REWA 2020

Sie können den Artikel hier online abrufen:

https://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Kompetenzzentrum-fuer-Ladakh-id54199281.html

 

Wie ein Günzburger Verein seine Hilfe für behinderte Kinder und ihre Familien in Indien ausbauen möchte

 

Der Günzburger Verein Ladakh-Hilfe hat sich für dieses Jahr Großes vorgenommen: Nach vielen Jahren gründlicher Vorarbeit und Planung soll nun in Indien ein Kompetenzzentrum für Therapie und Rehabilitation mithilfe des örtlichen Tochtervereins Rewa Society entstehen. Dieses Zentrum soll eine Anlaufstation für alle Kinder und Menschen mit Behinderungen sein, wo sie professionelle therapeutische Hilfe und Förderung erhalten können, sagt Karola Wood, die Vorsitzende des Vereins.

Die Einrichtung Rewa in der nordindischen Stadt Leh platze aus allen Nähten, schildert Karola Wood. Jährlich kämen mehr und mehr Patienten dazu. „2018 war es extrem: Immer mehr Kleinkinder werden von den Krankenhäusern wegen frühkindlicher Entwicklungsverzögerungen an Rewa zur Behandlung überwiesen. Oder die Eltern bringen ihre Kleinen selbstständig“, sagt die Vorsitzende. Daran habe sich auch dieses Jahr nichts geändert. „Alle wissen, dass die Behandlung bei Rewa durch die professionell geschulten Therapeuten sehr effektiv ist und mit sichtbaren Veränderungen und Verbesserungen Eltern und Ärzte gleicherweise beeindruckt.“ Rewa sei zu mehr als einem therapeutischen Zentrum geworden, die Einrichtung biete einen schützenden Rahmen für Familien mit kranken Kindern, die von der Gesellschaft vergessen und stigmatisiert seien. Den Kindern und Patienten werde Hilfestellung vermittelt, die weit über Therapie hinausgeht. Seit 2017 wird im Therapiezentrum in Leh auch eine Sonderschulklasse für die schwer betroffenen kleinen Patienten angeboten. Wood: „Die Eltern sind begeistert und helfen mit, wo sie nur können.“

Die Räumlichkeiten miete Rewa seit mehr als zehn Jahren vom Lions Club in Leh – für eine jährliche Miete von etwa 1000 Euro. Seit 2018 verlange der Lions Club jedoch den doppelten Betrag und vermiete das obere Stockwerk des Gebäudes kommerziell. „Nun herrscht ein ständiges Kommen und Gehen im Gebäude, keine guten Begleitumstände“, nennt Karola Wood das Problem.

Rewa brauche auch deshalb ein neues und größeres Domizil. Die einheimischen Angestellten hätten deshalb bei der Landesregierung angeklopft und ein entsprechend großes Stück Land zur Bebauung beantragt. Für registrierte gemeinnützige indische Vereine gibt es dafür ein Budget.

Im November 2017 kam die offizielle Bestätigung, die Rewa kostenloses Land zum Neubau eines Therapiezentrums, einer Sonderschule und Büros zusagte. Es handle sich um ein wertvolles Stück Land am Stadtrand von Leh, direkt an einer wichtigen Straße in einem sich wirtschaftlich rasant entwickelnden Stadtteil. Vorsitzende Karola Wood hatte im Juli 2018 das Land zusammen mit dem jungen Architekten Smanla besichtigt. Er wurde beauftragt, das Flurstück zu vermessen und beim Katasteramt registrieren zu lassen. Der offizielle Planungsprozess wurde somit angestoßen.

Das neue Kompetenzzentrum für Therapie und Rehabilitation soll nach Angaben von Wood Therapie- und Sonderschulräume, Speisesaal und Küche, Nassräume, Büros, Sportsaal, Ausbildungsräume, Orthopädie-Werkstatt, Lagerräume und vieles mehr enthalten. Baupläne und Bauabschnitte würden derzeit erstellt. Ideen und Vorschläge von deutscher Seite seien sehr willkommen. „Großes Vertrauen setzen wir in den Bauunternehmer Lundup Anchuck, den wir als besonnen und erfahrenen Profi mit großem Herzen und Begeisterung für Rewa kennenlernen konnten.“ Das Bauunternehmen habe die Prognose gestellt, das Kompetenzzentrum für etwa 60 000 Euro bauen und fertigstellen zu können. Baumaterialien lägen bereits auf dem Land: Steine, die von Hand behauen werden. Alle packen mit an, betont der Günzburger Verein: „Die Eltern der betroffenen Kinder, einheimische Unterstützer und Freiwillige werden ihren Teil dazu beitragen, dass der Bau so günstig als möglich errichtet werden kann.“ Für den ersten Schritt – die Begrenzung des Landes, Vorbereiten und Betonieren des Fundaments, Installation Wassertank und -Pumpe – würden 4500 Euro benötigt. Der Verein hofft, dass aus Deutschland viel Unterstützung kommt, sodass das Vorhaben gelingt. (zg)

und Aktualisierungen unter www.ladakh-hilfe.de/deutsch/rewa-2020/

 

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