Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Medizinische Ausbildung für Lobzang - eine Investition in die Zukunft von REWA

Lobzang in Leh im Juni 2016

Lobzang ist die 19jährige Schwester von Rigzing-Stanzin, unserem "Urkind". Zum ersten mal traf ich Lobzang 2003 in Lingshed. Sie war damals ein unbekümmertes, wildes Bergkind, das mit großer Begeisterung Kaugummi kaute, wie die anderen Kinder auch.

 

Ihre Mutter war mit den beiden Kindern und der alten Oma vom Mann alleine gelassen worden und wohnte in ärmlichsten Verhältnissen in einem einsturzgefährdeten Haus im entlegenen Dorf Lingshed. Unser Besuch veränderte ihr Leben und gab der kleinen Familie Hoffnung. 2005 zogen sie nach Leh und 2006 stellten wir die Mutter Thugjay bei REWA als Haushälterin an. 

 

Schon damals hatte ich Pläne für die Zukunft der Familie. Lobzang war ein gesundes und gescheites Mädchen und sollte später für Mutter und die behinderte Schwester sorgen können. Deswegen suchte ich Sponsoren, welche ihr die Schulbildung in Leh ermöglichten. Lobzang enttäuschte uns nicht und lernte fleissig und bescheiden, stellte nie Ansprüche. In der Zwischenzeit traute sich 2012 ihre mutige Mutter ein kleines Haus (zwei Räume und ein Küche) in Leh im Lingshed Labrang zu kaufen, welches behindertengerecht umgebaut wurde, um das Leben mit der schwer beeinträchtigten Rigzin-Stanzin besser bewältigen zu können.

 

Lobzang hat im Jahr 2016 ihre 12. Klasse abgeschlossen, aber ist leider in zwei Fächern durchgefallen. Sie konnte im Januar 2017 diese Prüfungen wiederholen, fiel leider wieder durch. Im Juli 2017 versuchte sie es noch einmal und dieses Mal klappte es. Sie bestand ihre Prüfungen. Die ganze Zeit über arbeitete sie in RAC in Leh, um sich ihre Unterstützung von REWA/Ladakh-Hilfe mit zu verdienen. Durch die Kontakte, die ich im November 2017 in Südindien, im christlichen Holy Cross College in Trichy knüpfen konnte, vermittelten wir Lobzang ein dreijähriges Studium der Rehabilitationswissenschaften, das sie im Frühsommer 2018 antrat. Nach diesem BA Abschluss hat sie die 15. Klasse, eine Voraussetzung für ein weiteres Studium. Danach kann sie entweder Physiotherapie oder Sonderschulpädagogik studieren (Manager Dorjay sagt, dass das wichtig ist für REWA). Mit einer solchen Laufbahn kann Lobzang überall in Indien von der Regierung eine Anstellung bekommen. Die Regierung hat hohe Anforderungen bei einer Einstellung und bezahlt gut. Was wir nicht wussten: Es ist für REWA möglich bei einer entsprechenden Qualifizierung der Arbeit der Vereins kann REWA Personal anstellen und die Regierung übernimmt die Personalkosten.  So ist es auch im Holy Cross College in Trichy: Es ist eine Privatschule und läuft als NGO, aber die Lehrer werden von der Regierung bestellt, müssen aber auch entsprechende Ausbildung vorweisen. Im Prinzip sind wir dankbar für diese Verzögerung und Entwicklung der Dinge, denn nun werden wir schauen, dass diese junge Menschen, die REWAs Zukunft sind, eine Ausbildung erhalten, mit der sie später von der Regierung für REWA angestellt werden können. 

 

 

Super gute Nachrichten: Für eine Schülerin aus entlegenen Gegenden und aus einer armen Familie kostet ein Jahr Schulgebühren und Internat mit Verpflegung "nur" 650" Euro! Dazu kommt Taschengeld, Reisekosten, Bücher und Schulmaterialien. 

 

Die Ausbildung für Lobzang ist eine sehr wichtige Investition in die Zukunft REWA's. Helfen Sie uns, dies möglich zu machen! Wir werden jede Hilfe hier auf der Homepage dokumentieren und Sie am Fortschritt teilhaben lassen.

 

Karola Wood, 16.06.2018

Lobzang mit ihrer Mutter und der schwer behinderten Schwester Rigzin-Stanzin in ihrem Haus in Leh, Lingshed Labrang.

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