Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Physio Marlo hilft REWA Kindern

Bericht über die ersten fünf Wochen in Leh, August 2018

 

Seit 5 Wochen bin ich in Leh und fühle mich hier sehr wohl. Ich bin sehr beeindruckt, wie karg die Landschaft ist. Ladakh ist eine Gebirgswüste, die Orte sind Oasen.

Da die Hauptstraße bis zur nächsten Kreuzung geteert wurde (direkt vor REWA ist noch Schotterstraße) und deshalb der Bus nicht fahren konnte, besuchten wir in meiner ersten Woche die Kinder zuhause. Die Lebensverhältnisse sind sehr unterschiedlich, von großen geräumigen Häusern bis zu kleinen beengten Räumen. Traditionell werden die Häuser aus  Lehmziegeln gebaut, heute werden diese meist durch Betonziegel ersetzt. Überall wurden wir freundlich bewirtet mit süßem Milchtee oder salzigem Buttertee und Keksen. Manche Familien ziehen aus entfernten Gebieten wie dem Nubratal oder der Changtang-Hochebene nach Leh, damit ihre Kinder behandelt werden können. Ich empfinde es als etwas sehr Besonderes, die Familien in dieser persönlichen Umgebung kennenzulernen.

Wenn die Kinder 1 – 3 Mal in der Woche mit dem Bus abgeholt werden, verbringen sie den Tag in den Räumen von REWA. Dort erhalten sie Physiotherapie und Unterricht, sie essen und spielen gemeinsam. Einige Kinder werden von ihren Müttern oder Vätern begleitet. Die Eltern sind sehr aufmerksam und sind zu Experten ihrer Kinder geworden. Auch wenn ich sie nicht verstehe, wirkt der Kontakt der Eltern untereinander sehr harmonisch. Um 15 Uhr bringen Dolkar und Lobzang die Kinder mit dem Bus wieder nach Hause.

 

Kerstin hat REWA besucht, um ihr Taschenprojekt zu unterstützen, möchte es jetzt aber in die Hände von Müttern abgeben. Die Mamas von Lothub und Shivange sind schon sehr engagiert dabei.

 

In Deutschland sind alle stärker behinderten Kinder mit einem Rollstuhl versorgt. Hier liegen die Schwerpunkte anders. Da das Leben auf dem Boden stattfindet, ist ein Kind im Rollstuhl dann aus dieser Lebensebene herausgehoben. Und außerhalb des Hauses lassen die Schotterstraßen die Fortbewegung mit dem Rollstuhl nur schwer zu. So muss hier an anderen Lösungen gearbeitet werden.

 

Von den Kolleginnen und Kollegen bin ich sehr nett aufgenommen worden. Für sie ist es sicher oft nicht einfach, sich immer wieder auf verschiedene Freiwillige einzustellen. Aber sie meistern das mit Freundlichkeit und Gelassenheit.

 

Die Arbeit ist vielfältig, von Säuglingen bis zu Erwachsen-gewordenen, von körperlich weniger betroffenen zu schwerstbetroffenen. Ich freue mich, hier zu arbeiten.

 

 

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