Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

PT Marlene erzählt Geschichten aus dem Alltag in Kargil, 30.08.2018

 

So nach einer langen Pause gibt es mal wieder eine Nachricht von mir. Jetzt hat sich allerdings wieder einiges verändert und natürlich will ich euch davon berichten.

Veronika hat uns leider leider verlassen. Dafür kamen gleich im Anschluss Marlo und Stefanie aus Leh. Von denen hab ich in der ersten Woche leider nichts mitbekommen, da ich wegen dem Visum ausreisen musste. In der Zeit wo ich allerdings nicht da war, haben Marlo und Stefanie den Snoezel-Raum aufgepimpt und ich denke, dass Marlo auch einiges an Wissen vermitteln konnte in der kurzen Woche wo sie bei uns in Kargil war. Stefanie bleibt bei mir und wir versuchen weiter der Aufgabe gerecht zu werden.

 

Und wir haben auch schon einige Erfolge zu verzeichnen. Der größte ist wohl, dass der neue Mitarbeiter Mahmood bedeutend besser geworden ist. Was aber echt harte Arbeit war von allen Freiwilligen und auch immer noch lange nicht vorbei ist.


In der Zwischenzeit haben wir auch schon einige Fieldtrips zu den umliegenden Dörfern gemacht. Für uns Freiwillige ist es einfach unendlich spannend das wahre Leben auf dem Land zu sehen. Außerdem kommt dazu, dass man zu so entlegenen Gegenden kommt, wo man ziemlich sicher sein kann, dass da noch nie ein Tourist hingekommen ist. Was das ganze aus der Sicht natürlich noch reizvoller macht. So liefen die Fieldtrips eigentlich genauso ab wie ich euch schon in Zanskar beschrieben habe. Das heißt an alle Türen klopfen und sich durchfragen. Dann die Eltern aufklären und etwas Nützliches für die Kinder da lassen. Es ist echt sehr mühsam. Die Strecken sind einfach so weit und bis man die Kinder gefunden hat dauert das schon einige Zeit. Was aber noch deutlich anstrengender ist als die Fieldtrips selbst, sind dann die Berichte darüber. Nachdem die Physiotherapeuten in Kargil im schriftlichen englisch nicht so gut sind dauert es einige Zeit mit ihnen die Berichte zu formulieren und korrigieren.


außerdem hatten wir Besuch aus Deutschland. Karola kam mit Uli, Johanna (die Ärztin die Karola dazu verleitet hat zum ersten Mal nach Ladakh zu kommen wegen dem ersten Kind Stanzin) ihrer Tochter und Sarah eine Sonderschullehrerin auch mit Tochter. Natürlich gab es wieder einige Punkte die debattiert werden mussten und ich hoffe sehr, dass die Kommunikation uns einen Schritt weiter gebracht hat. Außerdem wurde ein Treffen mit allen Lehrern an der Munshi Habibulla School organisiert und auch die hatten einige Fragen, wie man mit den speziellen Kindern umgehen soll.


Jetzt noch ein paar persönliche Sätze zum Abschluss: Was mich hier etwas zermürbt sind einfach die langsamen Mühlen mit denen hier die Arbeit angetrieben wird. Kulturell betrachtet ist die Arbeitsmoral natürlich nicht mit unserer zu vergleichen, aber das kann teilweise ganz schön anstrengend sein und erfordert wirklich einiges an Geduld. Aber ich hab mich hier schon so richtig eingelebt und der Gedanke in 2 Monaten wieder nach Hause zu müssen missfällt mir gewaltig.
 

Liebste Grüße aus dem bergigen und wunderschönen Kargil
Eure Marlene

 

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