Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Physiotherapeutin Marlene berichtet aus Kargil, Juni 2018

Also ich versuche jetzt hier mal alles etwas zusammen zu fassen. Und das ist gar nicht so leicht, weil unglaublich viele Eindrücke auf mich eingeprasselt sind und als sehr unerfahrene Reisende ist es schwierig diese zu sortieren. Einen kurzen Einblick in das Therapieleben hab ich gleich am ersten Tag bekommen, als mich Dorjay in die REWA Society in Leh gebracht hat. Ich muss gestehen ich hab mir dass alles irgendwie in einem „schlechteren“ Zustand vorgestellt. Ich war richtig beeindruckt von dem Zentrum und natürlich auch von den Leuten, die dieses Zentrum zu dem gemacht haben, dass es jetzt ist. Und aus dem Staunen kam ich gar nicht mehr so schnell raus. Erst die wunderschöne Strecke nach Kargil und dann auch noch das zweite Therapiezentrum in der Munshi-School.

 

In der Eingangshalle wurde ich natürlich erst mal sehr aufmerksam gemustert (wer schon mal da war weiß, wie stark man da auffällt) aber dann war das große „Jullay“ und Bekanntmachen mit Allen und Allem. Ich hab mich sofort sehr wohl gefühlt! Das Einzige was ich persönlich stressig fand, war wirklich so der erste Tag. Alle um einen rum schnattern in Ladakhi bzw Urdu. Und dann kennt man kein Kind (was die erste Therapie immer etwas schwierig macht) und neugierige Mutter-Augen betrachten einen etwas zu aufmerksam. Aber auch das geht vorbei und schwupps ist man Teil des Teams.

 

An meinem ersten Arbeitstag hat Dorjay gleich mit Hamida und Bilquees einen neuen Therapieplan erstellt, damit eben nicht so viel Menschen in dem Zimmer sind und sich das Kind besser konzentrieren kann (bzw. man sich selbst auch besser konzentrieren kannJ) Jetzt haben wir echt einen guten Plan in dem die Kinder in 3 Gruppen eingeteilt werden und wie einen Zirkel rotieren mit allem was das Therapiezentrum so hergibt. Also die Einen bekommen Physiotherapie, die Nächsten werden unterrichtet und Gruppe 3 darf pausieren. Nein natürlich nicht! Obwohl… Vielleicht ein bisschen. Sie dürfen das machen, auf was sie Lust haben an Spielen und was uns gerade so einfällt (was natürlich eh auch immer Therapie ist, zur Feinmotorik und so).
Bisher war es leider noch etwas schwierig diesen wirklich so strikt durchzuziehen (er besteht jetzt seit grad mal einer Woche), da die Anwesenheit der Kinder in letzter Zeit zu wünschen übrig gelassen hat. So wie es aussieht rollt gerade eine Krankheitswelle über Kargil. Mit 3 Kindern ist es außerdem mehr Aufwand sie zu rotieren, als gleich alle zu therapierenJ.
Sonst bin ich ehrlich gesagt damit beschäftigt mich mit den Kindern vertraut zu machen und mich zurecht zu finden. Bisher hatten wir schon 2 Neuaufnahmen. Mal schauen wie das Ganze so wird.

 

Was ich sehr interessant finde, sind die Meinungen über die REWA-Society in Kargil. Natürlich ist man das Zentrum der Aufmerksamkeit wenn man mit „kargilischer Kleidung“ in einem Shared-Taxi sitzt und man wird immer wieder darauf angesprochen, was man denn hier so mache. Manche sind gleich sehr begeistert und manchmal ist es mir aber schon auch passiert, dass die Leute es zwar kennen, aber sehr distanziert reagieren.

 

Ich freue mich jetzt schon auf alles was die nächsten Wochen so bringen und ich hoffe sehr, dass ich die REWA- Society gut unterstützen kann.

 

Physiotherapeutin Marlene Hutter

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