Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Artikel über Sommer in Ladakh in der Günzburger Zeitung am 30.08.2018

Australier erfreuen behinderte Kinder in Ladakh. Auch Günzburger helfen

Für den Neubau eines Therapiezentrums hat die indische Regierung dem Tochterverein des Günzburger Vereins Ladakh-Hilfe, Rewa, ein stattliches Stück Land in Leh geschenkt. Dies berichtet Karola Wood, die Vorsitzende des Vereins, die kürzlich vor Ort war. Weil das angemietete Rewa-Therapiezentrum in Leh aus allen Nähten platzt, sei es an der Zeit, eigene passende Räumlichkeiten zu entwerfen und zu bauen, sagt sie.

Allerdings muss laut Karola Wood vor Baubeginn die finanzielle Planung stehen und die Genehmigung der indischen Gemeinnützigkeitserklärung für den Verein Rewa abgewartet werden, in Indien eine sehr aufwendige und langwierige Prozedur. Erst dann und mithilfe indischer Spender soll der Bau des Therapiezentrums begonnen werden. Damit verfolgt der Verein Ladakh-Hilfe seinen Hauptzweck: Hilfe zur Selbsthilfe.

Aus Ansbach reiste Ende Juli die Filmemacherin Christine Gertler an, um über die Arbeit des Ortsvereins Rewa Society eine Videodokumentation für Deutschland zu machen, die an einem Wettbewerb teilnehmen und für die Arbeit im Himalaja werben wird.

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Auch Johanna Komp, die 2001 als junge Medizinstudentin das behinderte Kind Rigzin im entlegenen Bergdorf Lingshed gefunden und mit ihrem Bericht in einer deutschen Physiotherapiezeitschrift Karola Wood den Impuls zur Gründung der Ladakh-Hilfe gegeben hatte, war zu Besuch und beeindruckt von der Entwicklung der Arbeit und der Professionalität, mit der bei Rewa therapiert wird.

Das Regierungskrankenhaus schickt alle Kleinkinder mit Entwicklungsauffälligkeiten wegen der Behandlungserfolge zu Rewa. Frühförderung bietet diesen Kindern eine Chance auf eine professionelle Entwicklungsbegleitung mit entsprechender Anleitung der Eltern.

Im Rahmen des Sommerprogramms veranstaltete Rewa ein großes traditionelles Picknick, an dem Eltern und Kinder, Personal und Besucher teilnahmen. Ein junges Artistenehepaar aus Australien überraschte die Kinder im August mit einer Zirkusvorführung mit Jonglage und Hula-Hoop-Tanz. Das wollten die Kinder auch probieren. Für Kinder mit Behinderung, die noch nie in ihrem Leben so etwas gesehen hatten, sei das eine unglaubliche Inspiration, sagt Karola Wood. (zg)

 

 

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