Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Abschlussbericht von Ergo Janine Rödle, 12.10.2018

Ein Monat ist schon vorbei? Ich kann es nicht glauben.

Meine Zeit in Kargil war leider viel zu kurz, aber dennoch sehr intensiv. Ich fand es unglaublichspannend in eine völlig fremde Kultur einzutauchen und in einer muslimischen Stadt zu leben, in der es fast keine Touristen gibt.

 

Anfangs wirkt alles ganz schön befremdlich auf mich. Jedoch sehr schnell durfte ich erfahren wie aufgeschlossen, hilfsbereit und freundlich die Menschen hier sind. Ich fühlte mich hier sehr wohl und genoss es jeden Tag, in diesem wunderschönen Bergparadies aufzuwachen.

 

In der REWA Schule durfte ich einmalige Erfahrungen sammeln, besondere Kinder und ihre Familien kennen lernen und viel neues Lernen. Trotz der geringen Mittel die zur Verfügung stehen, sind die Kinder sehr dankbar und motiviert an der Therapie teilzunehmen.

Ich schätze die enge zusammen Arbeit mit den einheimischen Therapeuten sehr. Nur dadurch ist es für uns Freiwillige möglich, Informationen über die Kinder zu bekommen, da die meisten von ihnen kein Englisch sprechen.

 

In der Therapie war eines unserer Hauptziele die Kindern so oft es ging in eine höhere Position aufzurichten. Einige Kinder haben einen so geringen Muskeltonus, dass sie ohne Hilfe nicht mal frei sitzen können.

Durch Hilfsmittel wie Stehständer können wir vielen Kindern in der Einrichtung die Möglichkeit geben, eine stehende Position einzunehmen. Dies hat viele positive Effekte wie z.B. die Kontrakturen Prophylaxe, die Anregung des Herzkreislaufsystems, die Kräftigung der Muskulatur, die Welt aus einer anderen Perspektive wahrnehmen uvm.

Die Handhabung der Stehständer erfordert jedoch ein bisschen Übung. Die Einstellungen müssen für jedes Kind individuell angepasst werden. Dies erfordert Wissen, viel Geduld und Experimentieren. Wir Freiwilligen versuchten die einheimischen Therapeuten zu ermutigen diese Geräte so oft es geht zu benutzen und sich mit den vielen Schrauben und Einstellungsarten der Stehständer zu befassen.

 

Eins der besonderen Erlebnisse in der Therapie war für mich, als ich zusammen mit einer einheimischen Therapeutin ein Kind gewaschen hab. Das Mädchen lebt bei ihrer Oma und diese ist nicht in der Lage sich kontinuierlich um die hygienische Situation des Kindes zu kümmern. Sie riecht dem zu Folge stark, hat Läuse und kommt mit dreckigen Klamotten zur Therapie. Wir machten einen richtigen „Beauty- Tag“ für sie: waschen, Nägel schneiden, eincremen und sauberen Klamotten inkludiert. Ihr strahlendes Lächeln  werde ich nie vergessen, dass sie uns dafür geschenkt hat.

 

Vielen Dank für all die außergewöhnlichen Erfahrungen, die tollen Menschen und aufregenden Abenteuer  die dieser Ort jeden Tag zu bieten hat.

 

Liebe Grüße

 

Janine

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