Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Spannender 2. Bericht von PT

Zweiter Bericht 

 

Jetzt bin ich also schon einen Monat hier. Die Zeit verfliegt förmlich. Für mich, die die deutsche Arbeitsweise von 10 Stunden am Tag gewohnt ist, ist es eine schöne Mischung aus Arbeit und ausreichend Freizeit, die ich natürlich hier schon sehr genieße.

 

Aber nun will ich euch nicht länger mit meiner Freizeit langweilen, ihr wollt ja wissen, was wir hier so machen. Wir haben begonnen zu jedem Kind eine sogenannte Re-evaluation Form zu machen. Das bedeutet, wir schreiben über jedes Kind wie es war, als es in die REWA-Society kam, welche Ziele gesetzt wurden, ob diese Ziele erreicht wurden und wenn nicht, warum. Wir schreiben wie der aktuelle Zustand ist und was die neuen Ziele sind. Das kostet natürlich Zeit. Außerdem hatten wir hier anfangs etwas Schwierigkeiten den Bericht so auszufüllen, da er etwas schwierig formuliert war. In Zusammenarbeit mit Dorjay haben wir den jetzt allerdings einfacher gestaltet, damit die Local’s zukünftig selbst in der Lage sind diesen korrekt auszufüllen. Es ist auf alle Fälle wichtig wirklich jedes Kind zu überarbeiten und wirklich den Fortschritt zu sehen. Auch wenn ich erst seit sehr kurzer Zeit mit dabei bin, ist es sehr motivierend den manchmal echt erstaunlich großen Fortschritt zu sehen.


Bevor ich ankam, wurden ein paar neue Kinder in die REWA-Society aufgenommen, die eher an geistiger Behinderung leiden. Und hier ist es noch viel schöner zu sehen, wie viel es ihnen einfach nur bringt mit anderen Kinder zu spielen und interagieren zu müssen. Man kann eine deutliche Verbesserung im Benehmen sehen und auch dass die Lauten mit Wahrnehmungsstörungen die Leisen, Schüchternen und nicht sprechenden Kinder mitziehen und diese auch mutiger werden. Aber genauso ist es umgekehrt. Die Lauten kümmern sich sogar schon etwas um die Anderen. Da kann man wieder sehen, wie wichtig es ist Kinder mit Behinderung aller Art in die Gesellschaft aufzunehmen.


Wir haben außerdem begonnen jeden Morgen nicht nur den „Good-Morning-Song“ zu Besten zu geben, sondern haben noch eine kleine Bewegungseinheit dazu genommen. Wir nennen es „Yoga“. An sich ist es einfach eine kleine Stretching-Einheit im Sitzen, damit so viele Kinder wie möglich es machen können und die ist natürlich immer gleich aufgebaut um auch hier die Chance zu nutzen mehr Struktur in die Köpfe zu bekommen.


Was außerdem sehr positiv ist, dass wir jetzt einen neuen Physiotherapeuten hier in Kargil haben. Leider kann ich aktuell noch wenig über ihn sagen, da ich ihn nur einmal kurz gesehen habe, aber es ist schön Hilfe zu haben. Nachdem der Ramadan mit ein paar Feiertagen jetzt wieder vorbei ist, und die Familien wieder aus den Heimatdörfern zurückkommen, sind wir bis auf die üblichen Krankheitsfälle wieder voll ausgeplant und in dem Therapieraum wird’s wieder kuschlig.


Für mich persönlich wird natürlich auch vieles einfacher. Ich kenne die Kinder und noch viel wichtiger sie kennen mich und wir haben viel Spaß während der Therapie.

 

Ja das war soweit alles was in den letzten 2 Wochen geschehen ist. Das nächste Mal, wenn ihr von mir hört berichte ich von dem Fieldtrip nach Zanskar. Ich freue mich schon sehr!

 

 

 

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