Fieldtrip
to Tangtse from 17.06. - 10.06.2010
On 17th of June 2010 as usual at 8:30 a.m I along with Alex, Rinchen
and Odzer went to Tangtse Same day weather was so bad and it was
snowing at the pass ,we reached the pass at 11 a.m and because of
snowing we felt very cold at the Changla pass.
After crossing the pass we directly visited our patients of Shayok
village. First we visited monk, he was very happy to see us, he
was doing all his previous exercises and he did the exercises infront
of us he felt much better this time we taught him some new exercises
and he was really very happy to know the new exercise.
After him we went to other patient he told us that he went to Delhi
in May 2010 to do his M.R.I. with his father he is also doing the
exercises regularly, now he starts walking with the support of walker,
we had our lunch at his home and we also stayed one night and in
the morning they served us breakfast also .
Next day we left for Maan Mairak village, where on the way the beautiful
and the famous Pangong Lake also falls, the Lake was really so wonderful
and we felt very happy when we were crossing the beautiful Lake.
After reaching this village first , we visited the girl having C.P.
since birth, her mother is helping her to do the exercises which
we taught her in our previous visit. We also taught her some new
exercise and also taught her mother how to do the all exercises.
Then we visited our second patient at school she is having Arthritis,
she was improved a lot than before. We meet her mother at school;
she told us that she is doing her exercises every day. After treating
her we came back to Tangtse
Next day we visited our other patient. He lives in Satho village
having C.P. since birth he was very happy to see us, we asked him
to do the exercises, and also a special chair was given to him in
our previous trip.
Our last patient has cross eyes and balance problem. And to get
better we also taught him some therapy. His mother told us that
he will be coming to Leh for 15 days for summer holiday.
So, he was our last patient and we turn back to Tangtse and on the
same day we came back to Leh. And it was really a wonderful trip
with the volunteers and the local.
Report written by Chuskit
German report with pictures
Es
wird versucht, alle zwei Monate unsere Patienten in dieser entlegenen
Region an der tibetischen Grenze zu besuchen. Die holprige Fahrt
führt über den zweithöchsten befahrbaren Pass der
Welt und selbst im Sommer muss manchmal der Schnee hier weggeräumt
werden. So traf es uns diesmal auch. Wir, Chuskit, Rinchen, Othzer,
Katrin und Alex, starteten morgens in Leh bei bewölktem Himmel
und fanden uns bei Schneegestöber auf dem Pass (5380m) wieder.

Changla
Die
Autofahrt wurde immer abenteuerlicher und führte uns nach der
kargen Bergwelt in einen tiefen Canyon mit glasklarem wildem Wasser
und haushohen Felsbrocken. Schließlich erreichten wir das
kleine Dorf Shayok, wo wir herzlich von der Familie unseres ersten
Patienten Tinley empfangen wurden. Für die Familien ist es
jedes Mal eine Überraschung, wenn das Auto der Ladakh Hilfe
vorfährt, da in diesen abgelegenen Gebieten weder Handy, noch
Internet noch ein eigenes Telefon funktioniert.
Der junge Mönch Tinley konnte vor zwei Jahren plötzlich
nicht mehr laufen und musste daraufhin sein Mönchstudium aufgeben
und kehrte zurück zu seinen Eltern. Die Ladakh Hilfe ermöglichte
Tinley in Begleitung seines Vaters die diagnostische Abklärung
in einer Klinik in Delhi. Es besteht der Verdacht auf Knochentuberkulose.
Kürzlich war der 20jährige Tinley zum Training bei uns
im Therapiezentrum in Leh, dort wurde er unter anderem mit einer
Gehhilfe und einem Rollstuhl von uns versorgt.
Wir
staunten, wie gut Tinley mit dieser Gehhilfe zu Hause zurechtkommt
(trotz seiner großen Probleme), wie engagiert er seine Übungen
macht und wie offen er für neue Anregungen ist.

Tinley

Nach
einem Fußweg von fünf Minuten erreichten wir unseren
zweiten Patienten. Auch Konchok musste nach einem Unfall sein Mönchstudium
abbrechen und lebt seither bei seiner Schwester. Er leidet an einer
zentralen Ataxie, die seinen Bewegungsraum stark einschränkt.
Konchok freute sich sehr über unseren Besuch und zeigte uns
begeistert seine Fortschritte. Es war schier unglaublich, wie er
mit seinem Gehbock über die Türschwelle in den Garten
gelangte, was für ihn mit seiner Gleichgewichtsstörung
sicher nicht einfach ist.

Konchock

Nach
einer kalten Nacht aber überaus warmen Atmosphäre in der
Familie von Tinley, brachen wir am Morgen in Richtung Pangong Lake
auf. Der abwechslungsreiche Weg dorthin führte uns von steinigen
Bergwüsten über Flussauen und weiten Sanddünen bis
hin zu dem auf 4200m hoch gelegenen 130 km langen lapislazuliblauen
Bergsee. Die Fahrt führte direkt am See entlang, bis wir das
Dorf Merak erreichten.

Teamjeep
In
Merak besuchten Rinchen und Katrin die 16jährige Stanzin Dolma.
Stanzin sitzt im Rollstuhl und leidet an Zerebralparese. Mit ihrer
Mutter zusammen behandelten wir Stanzin. Auch fanden wir verschiedene
Lagerungsmöglichkeiten für Stanzin. Beim nächsten
Besuch möchten wir ihr gerne einige Bilderbücher mitbringen.

Stanzin
Dolma
Währenddessen
gingen Chuskit und Alex in die nahe gelegene Dorfschule, um dort
die ebenfalls 16jährige Stanzin Lamo mit Polyarthritis zu therapieren.
Die Behandlung fand auf dem Schulhof statt. Besonders betroffen
sind die Hände, aber auch die Schultern machen ihr Probleme.
Wir gaben Stanzin Lamo ein Übungsprogramm, das auch eifrig
von den anderen Schülern ausprobiert wurde.

Stanzin
Lamo

Schulkinder,
school children
Von
einem Ehepaar hatten wir etliche Sonnenbrillen geschenkt bekommen
mit dem Auftrag, diese zu verteilen. Auch an dieser Schule konnten
wir einige Kinderbrillen übergeben, was große Begeisterung
bei den Kindern auslöste.

Sonnenbrillen,
sun glasses, given to the children by donors in Germany
Auf
dem Weg zurück zum verschneiten Pass besuchten wir, ebenfalls
in einem abgelegenen Seitental, die Patienten Stanzin Shakya und
Londup. Wieder tat sich vor uns ein winziges Dörfchen auf und
wir konnten die beiden Kinder in der Küche von Stanzins Familie
behandeln. Auch hier zeigten die Mütter reges Interesse und
halfen tatkräftig mit.

Stanzin
Shakya

Anschließend
gab es nach der Behandlung warmes Wasser zum Händewaschen aus
dem Solarkocher vor dem Haus.

Solarkocher,
washing hands with hot water
Berührt
und erfüllt von all den Erlebnissen und Begegnungen mit den
Kindern und ihren Familien, machten wir uns auf den langen Rückweg.

our
team
Bericht
von Kathrin Tessmer und Alexandra Niedersteiner