Children need hope, they need REWA
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Barbara's work in Ladakh 2015

Barbara berichtet über ihren Einsatz in Ladakh 2015

Report from Barbara Forst / Ladakh, June 2015

 

The welcome at the airport was warm as usual. In this year my former colleague Dr. Gabriele Schmidt came with me. She was curious to see my work for Ladakh-Hilfe, since I had held an informative speech about my involvement in Ladakh for my former employees.

 

Both we were very curious on our way to the hotel – me to discover all the new things in town, Gabi, because it is her first visit in Ladakh. The next day already, we felt well adjusted, we went to the RAC. For me it is always a great joy to meet the kids and colleagues and to see the progresses, they made in the past year. I was very pleased to see some old structures picked up, because they help a lot for orientation.

 

With Norbu we discussed immediately, where to be when, so that Gabi could give her classes for both teams according to their wishes.

 

The chosen topics where influenced by her medical background. They were: “The brain and nervous system” and “possible reasons for disabilities”. Gabi bridged the teaching with the disabilities of the children they have to deal with, so it was very interesting for the young staffs and most welcomed by them. We had intensive talks and the kids files where studied with a new interest.

 

Gabi’s know how was also used during therapy. She attends all of them and because she is also a Bobath-Therapist, she can also give ideas into this field. Also she helps to clear uncertain diagnosis.

 

My own work at this time is more in the background: Going through the teaching-files, upgrading the volunteer’s laptops and, of course, supporting the colleagues during therapy.

 

In this year we decided to work over the assessment, because it still has some difficult parts that are making confusion. The ideas and suggestions of the Kargil team are already recognized and implemented. Those of the Leh team will be combined with them. The result will hopefully help for a better application of this most useful and necessary tool of documentation.

 

Besides this it is important to affirm and strengthen the acquired knowledge and to become familiar with it. I am sure it will happen. Both teams are always very curious and open with me. And they show a high readiness to reflect their selves.

Barbara Forst

 

Der Empfang am Flughafen war herzlich wie immer. Mit mir kam in diesem Jahr meine alte Kollegin Dr. Gabriele Schmidt, Kinderärztin und Bobath-Therapeutin, die neugierig auf meine Arbeit für die Ladakh-Hilfe geworden war, seit ich bei meinem alten Arbeitgeber in Hamburg einen Vortrag gehalten hatte. In diesem Jahr war es also so weit.

 

Neugierig fuhren wir durch die Stadt; ich auf der Suche nach Neuem, Gabi, weil es ihr erster Besuch in Ladakh ist. Schon am nächsten Tag, wir haben uns sehr schnell eingewöhnt, brachen wir ebenso neugierig ins RAC auf. Für mich ist es immer wieder eine große Freude, alte und neue Gesichter wieder zu sehen, sowie den Fortschritt, den die einheimischen KollegInnen und auch die Kinder im zurück liegenden Jahr gemacht haben. Sehr erfreut war ich zu erleben, dass mir aus früheren Zeiten bekannte und bewährte Strukturen wieder aufgegriffen worden waren. Das machte die Orientierung sehr viel leichter.

 

Mit Norbu machten wir denn auch sofort einen Plan, wo wir wann sein würden, damit Gabi, dem Wunsch der beiden Teams folgend, ihr Teachingangebot auch vermitteln konnte.

 

Die gewünschten Themen waren sehr medizinisch geprägt, also genau auf eine Ärztin zugeschnitten. Neues Wissen um das Gehirn und das Nervensystem wurden vermittelt, bzw. altes Wissen wieder aufgefrischt und der Bezug zu den Behinderungen einzelner Kinder hergestellt. Sowohl in Kargil als auch in Leh wurde das sehr gerne aufgenommen. Besonders das zweite Thema, „Mögliche Ursachen für Behinderungen“ mit direktem Bezug zu den Kindern und den Lebensgewohnheiten und –Umständen kam sehr gut an. Die KollegInnen klebten an Gabis Lippen und bestürmten sie mit Fragen. Intensive Gespräche entstanden, und die Akten der Kinder wurden noch einmal ganz anders studiert.

 

Gabi’s know how wird auch in den Behandlungen intensiv genutzt. Sie ist immer dicht dabei. Da sie an diesen auch als Bobath-Therapeutin interessiert ist, kann sie auch hier Anregungen geben und zu Klärungen bei unsicheren Diagnosen beitragen.

 

Meine Arbeit geschieht derweil eher im Hintergrund: Teaching Files überarbeiten, die Laptops der Freiwilligen und mich selbst auf den neuesten Stand bringen, und natürlich bei den Therapien dabei sein und die KollegInnen unterstützen.

 

Für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, das Assessment zu überarbeiten, da es an einigen Stellen immer wieder zu Unsicherheiten führt. Die Anregungen und Änderungswünsche der KollegInnen aus Kargil sind bereits erfasst. Sie werden mit denen aus Leh zusammengeführt. Das Ergebnis erleichtert dann hoffentlich den Umgang mit diesem nötigen und auch spannenden Instrument.

 

Darüber hinaus gilt es in den nächsten Jahren hauptsächlich das bisher Gelernte zu festigen und Selbstverständlichkeit in der Anwendung werden zu lassen. Dass dies gelingen mag, davon bin ich fest überzeugt, da mir beide Teams immer wieder neugierig und aufgeschlossen begegnen. Außerdem zeigen sie eine hohe Bereitschaft an sich selber zu arbeiten.

 

Barbara Forst

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