Jahresbericht 2010 Ladakh-Hilfe e.V. und REWA Society

Aktivitäten Ladakh-Hilfe Deutschland

" 2 Zeitungsartikel von K.K. mit Bildern über die Arbeit von Ladakh-Hilfe in der Günzburger Zeitung
" 26.01. Karola und Peter Eisele in Dietmannsried bei Fa. Alpensolar. Karola erzählt über Ladakh-Hilfe, stellt den Verein vor
" Die Fa. Alpensolar unterstützt uns nun mit 250 Euro monatlich
" Teilnahme von Karola und zwei Freiwilligen beim MUNDOlogia Festival am 5.+7.2. in Freiburg, Flyer und Film werden verteilt
" 25.03. Jahreshauptversammlung des Vereins im März
" Teilnahme von Karola am Weitsichtfestival in Darmstadt vom 27.-28.03
" 1. Vorsitzende reist Ende Juli für 6 Wochen nach Ladakh, um dort ihre Aufgaben wahrzunehmen und die Gründung einer neuen Behandlungsbasis in Kargil einzuleiten. Begleitet wird sie von Uli Dewein, der sich für das Projekt interessiert und helfen möchte. Flutkatastrophe in Ladakh
" Durch die Flutkatastrophe in Ladakh kommen Spenden für Flutopfer
" Entwurf eines neuen Logos für LH und REWA von Mediaprint Vogele in GZ
" Entwurf und Druck von 2.500 neuen Flyern für Ladakh-Hilfe (in einem Jahr wurden 2.500 Flyer vom letzten Druck verteilt)
" Entwurf und Druck zweier Messerollbanner für LH
" Große Ladakh-Hilfe Veranstaltung am 15.10. in Wettenhausen, viele Mitglieder helfen mit, der König von Ladakh ist da.
" Teilnahme von Karola und Uli am Himalaya Tag in Köln
" Große Weihnachtsbriefaktion per E-Mail und Postversand
" Homepage wird das ganze Jahr über aktualisiert
" Seiten der Homepage werden ins Englische übersetzt
" Broschürenversand in ganz Europa
" Ehemalige Volontäre treffen sich mit zukünftigen und bereiten diese auf ihren Einsatz vor
" Ehemalige FW helfen durch verschiedene Aktionen die Vereinskasse aufzufüllen
" Ehemalige FW Tina Ulfig sammelt fast 6000 Euro, um eine Prothesenversorgung für Jigmet (16 Jahre) zu finanzieren.
" Alle Freiwilligen nehmen Hilfsmittel mit nach Ladakh (Schuhe, Schienen, Unterarmgehstützen, Rollstühle, Rollatoren und weitere Gehhilfen, usw.)
" Freiwillige und die Arbeit in Ladakh wird vom Hauptsitz des Vereins aus betreut
" Das 2009 gestartete Projekt "Patenschaft für Physiotherapie" wächst. Es gibt nun schon 9 Sponsoren, die monatliche Hilfe leisten
" Sponsoren aus Deutschland unterstützen weiterhin die Schulausbildung von vier Kindern in Ladakh mit monatlichen Spenden. Ein Kind davon ist körperlich leicht behindert.
" 4 Vorstandssitzungen wurden abgehalten
" 2010 waren 15 Volontäre im Einsatz in Ladakh. Zwei weitere Freiwillige fielen wegen der Flutkatastrophe aus, zwei Freiwillige kamen oben an und waren dem Stress nicht gewachsen (FW im Einsatz 2010: Sarah Hörler, Susan Penk, Anke Detering, Sarah Denlöffel, Alex Niedersteiner, Armin Röthlin, Katrin Tessmer, Janica Steinmetzger, Kerstin Löhner, Lisa Reuer, Marianne Reissmann, Irina Battagliea, Silvana Frey, Paula Müller, Jule Blach)
"
Neue Vereinsmitglieder 2010: 5, 2 Austritte

Aktivitäten Ladakh-Hilfe/REWA in Ladakh

" Registrierung von REWA wird weiterhin verfolgt
" Dolkar reist mit drei unserer Patienten und je einem Elternteil nach Delhi zur Untersuchung in spezialisierten Krankenhäusern
" Im Februar wird Thinley Othzer eingestellt, ein junger Mann, der Unterstützung leisten soll, wenn Kunzang und Dolkar wegen Schwangerschaft/Geburt für zwei Monate ausfallen.
" Armin Röthlin baut den Behindertengerechten Spielplatz aus, LH Schweiz übernimmt die Kosten. Es gibt eine schöne Einweihungsfeier
" Auf einem Fieldtrip nach Zansakar im Juli bricht unser Jeep zusammen und kann erst im September wieder nach Leh geholt werden. Die Flut liegt dazwischen, wo nichts mehr ging.
" Als die 1. Vorsitzende von Ladakh-Hilfe e.V. in Ladakh ist, initiiert sie nach der Flutkatastrophe sofort Hilfe zur Traumatherapie
" Lisa Reuer und Alexandra Niedersteiner sammeln spontan sehr viel Geld für die Flutopfer und verteilen die Spenden persönlich
" Lisa Reuer übernimmt die Bauaufsicht des Barfusspfades, der von REW mit 1.800 Euro gesponsert wurde. Wieder dient die Einweihungsfeier als PR Instrument
" Auf Anfrage von Menschen mit Herz aus Kargil reiste Karola im August nach Kargil, um dort eine neue Basis zur Kinderhilfe REWA zu gründen
" Leh: Viele Hilfsmittel werden vor Ort gebaut und zu den Kindern transportiert (Sitze, Gehhilfen, Stehständer)
" Hilfsmittelabklärung und Elternanleitung findet bei den Hausbesuchen statt
" Viermal in der Woche wird im Therapiezentrum mit Kindern und Angehörigen intensiv gearbeitet
" Jedes der Kinder erhält eine nährstoffreiche Mahlzeit, wenn sie im RAC sind
" Rinchen Dolkar kommt im Sommer aus Delhi zurück und hilft bei der Arbeit, fliegt Ende Juli wieder nach Delhi zur Physiotherapieausbildung.
" Im Oktober wird ein gut organisiertes Elterntreffen im RAC abgehalten
" Sehr viele Besucher kommen in diesem Sommer in unser Zentrum: Touristen sowie Inder und Einheimische, viele unterstützen uns finanziell. Das Spendeneinkommen aus lokalen Mitteln steigt
" Tsering Dolkar hält zum ersten Mal zwei Präsentationen über die Arbeit von REWA vor Touristengruppen, zu denen sie eingeladen wurde
" Zwei Mädchen kommen zur Welt: Kunzangs Jigmet Lamo im Mai, Dolkars Stanzin Saldon im Juli
" Am 1. November kommen drei Frauen aus Kargil zu uns zur Ausbildung nach Leh. Sie wohnen in unseren Personalquartieren und erhalten Taschengeld.
" Am 1. November stößt Stanzin Chockla zu uns, der einen Masters in Physiotherapie hat. Wir stellen ihn auf Wunsch für ein Jahr ein. Er beginnt mit der Ausbildung der Einheimischen in lokaler Sprache, vor allen Dingen den drei Frauen aus Kargil
" Teilnahme des gesamten Teams am "World Day of Disability in Leh" mit Ansprachen, PR, Aufklärung
" Eine Weihnachtsfeier mit Geschenken für die Kinder findet im Dezember im Therapiezentrum statt.
" Ein neues Büro im Vorraum vom RAC wird fertig gestellt und eingerichtet. Ab jetzt werden alle Versammlungen im RAC abgehalten, Dolkar kann dann gleich alle Infos zu Karola senden.
" Amputationspatient Jigmet fliegt mit seinem Vater nach Delhi, um sich eine Prothese anpassen zu lassen. Er kehrt im Januar 2011 wieder nach Leh zurück.
" Fortbildung unserer Einheimischen durch die Volontäre am Patient und durch spezielle Schulungen
" Einheimische Angestellte sowie Volontäre vor Ort fertigen Berichte an über ihre Einsätze für die Homepage in Deutschland
" Bei vielen Reisen in die entlegenen Gegenden Ladakhs werden unsere Patienten besucht, behandelt und versorgt
" Das Hostel wurde in diesem Jahr nicht genutzt, aber viele Betroffenen in den entlegenen Gebieten wurden darauf aufmerksam gemacht und sollen im Winter nach Leh kommen zur Behandlung der Kinder und zur Elternanleitung


Einsätze unserer Teams in Ladakh:

" Fertigstellung des behindertengerechten Spielplatzes
" Fertigstellung des behindertengerechten Barfußpfades
" Großer Einsatz des gesamten Rewa/LH-Teams bei der Versorgung der Flutopfer mit Direkthilfe, Geldern, Traumatherapie
" 4x wöchentlich Therapiezentrum
" 1 x wöchentlich Mahabodi, Chuchot, Karhoo Army School.
" 1 - 2x wöchentliche Hausbesuche bei Kindern im näheren Umkreis von Leh
" 12 Fieldtrips


Fieldtrips (Einsätze in entlegenen Gegenden, die meist mehrere Tage bis zu zwei Wochen dauern):
Zanskar, 1 Juli, die 2. Reise entfiel wegen Flutkatastrophe
Nubra, 4 Reisen, Februar, Juni, August, Oktober
Da Hanu, Temisgam, 2 Reisen, Januar, Mai, Oktober
Tangtse-Changtang, 4 Reisen, März, Juni, August, November
Nyoma/ Chumatang, 1 Reise, September

Der Fieldtrip nach Zanskar im Juli wurde sehr anstrengend, weil der Jeep schon auf dem Hinweg völlig kaputt ging und deswegen auch nur eine begrenzte Anzahl von Kinder erreicht werden konnten.

Insgesamt betreuten wir in Ladakh ca. 150 Patienten

Wir unterstützen 4 Schulkinder mit Patenschaften, eines davon hat eine Behinderung



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