Jahresbericht 2009 Ladakh-Hilfe e.V. und REWA Society

Aktivitäten Ladakh-Hilfe Deutschland

" Leider haben die Bitten mit Aufnahme in Bußgeldkataloge 2009 keinerlei Erfolg gebracht.
" Die katholische Landjugend Rosenheim und die Fa. Alpensolar übernehmen die Kosten für die Heizungsanlage des neuen Therapiezentrums, welches im Januar in Betrieb genommen wird, ca. 10.000 Euro
" 2 Zeitungsartikel von K.K. mit Bildern über die Arbeit von Ladakh-Hilfe in der Günzburger Zeitung
" Der Film "Ladakh 2009" wird fertig, 500 Exemplare werden angefertigt und gegen Spenden verteilt
" Teilnahme von 3 Freiwilligen beim MUNDOlogia Festival am 6.+7.2. in Freiburg, Flyer und Film werden verteilt
" Das neue Buch von Karola "Das andere Ladakh" kommt heraus und fördert mit seiner Verbreitung das Wissen um Ladakh-Hilfe
" Jahreshauptversammlung des Vereins im März
" Die Organisation "Bild hilft e.V." übernimmt mit 11.000 Euro die Kosten für die Einrichtung und Eröffnung des neuen Therapiezentrums.
" Am 28.3. Teilnahme mit einem Stand von Ladakh-Hilfe an einer Tibettagung in Kaufbeuren von Karola und Jürgen. Ergotherapeut W.G. filmt vor Ort eine Dokumentation über unsere Arbeit. Gemeinsam wird der Film bearbeitet.
" 1. Vorsitzende reist für 2 Monate nach Ladakh, um dort ihre Aufgaben wahrzunehmen und das neue Therapiezentrum einzurichten und eröffnen
" Schriftführer Jürgen Kostial legt Ende Juli sein Amt nieder, dafür können wir Mitglied Peter Eisele für diesen Posten gewinnen
" Zusammen mit Freiwilligen und Karola entwirft die Designerin Simone Kroll einen neuen Flyer-Einleger über Projektpatenschaften für Physiotherapie für unsere Kinder zur Deckungsübernahme der laufenden Kosten
" Teilnahme der 1. Vorsitzenden zusammen mit 3 anderen Freiwilligen am Weitsichtfestival in Frankfurt vom 14.-15. November
" Große Weihnachtsbriefaktion per E-Mail und Postversand
" Homepage wird das ganze Jahr über aktualisiert
" Viele Seiten der Homepage werden ins Englische übersetzt
" Broschürenversand in ganz Europa
" 5 Freiwillige halten Vorträge über ihren Einsatz in Ladakh. Teils fließt dadurch viel Geld, z.B. Michael Karl und seine Klinik bringen zusammen 1100 Euro auf.
" Ehemalige Volontäre treffen sich mit zukünftigen und bereiten diese auf ihren Einsatz vor
" Ehemalige helfen durch Flohmärkte, Nikolausmärkte usw. die Vereinskasse aufzufüllen
" Alle Freiwilligen nehmen Hilfsmittel mit nach Ladakh (Schuhe, Schienen, Unterarmgehstützen, Rollstühle, Rollatoren und weitere Gehhilfen, usw.)
" Freiwillige und die Arbeit in Ladakh wird vom Hauptsitz des Vereins aus betreut
" Vier Sponsoren aus Deutschland unterstützen die Schulausbildung von vier Kindern in Ladakh mit monatlichen Spenden. Ein Kind davon ist körperlich leicht behindert.
" 3 Vorstandssitzungen wurden abgehalten
" 2009 waren 16 Volontäre im Auftrag des Vereins in Ladakh, davon eine Designerin. Es fielen keine Freiwilligen aus!
Neue Vereinsmitglieder 2009: 15

Aktivitäten Ladakh-Hilfe/REWA in Ladakh

" Registrierung von REWA wird weiterhin verfolgt
" Der neue Flyer für REWA geht in den Druck und wird sehr schön
" Heizungsanlage wird im RAC eingebaut
" Der neue Van wird beschriftet
" Als die 1. Vorsitzende von Ladakh-Hilfe e.V. in Ladakh ist, richtet sie zusammen mit den Einheimischen das neue Therapiezentrum RAC ein und feiert mit einem großen Fest und Einladungen am 20. Juli die Eröffnung
" Außerdem wird im neuen Quartier/Stützpunkt in Leh für die Freiwilligen das Büro und die Küche neu eingerichtet und passend ausgestattet
" Karola nimmt eine Designerin als Freiwillige mit nach Ladakh. Sie entwirft die ganzen Poster, Einladungen, Flyer für das RAC und die Eröffneung und verpflichtet sich hinterher, dem Verein weiterhin zu helfen und ein neues, freundliches und modernes Image zu kreieren.
" Ein neuer englischer Flyer wird entworfen und in Delhi in den Druck gegeben
" Wenn nötig, veranlassen wir Diagnostik wie Röntgenbilder und Labor bei unseren Patienten und bezahlen dafür
" Viele Hilfsmittel werden vor Ort gebaut und zu den Kindern transportiert (Sitze, Gehhilfen, Stehständer)
" Hilfsmittelabklärung und Elternanleitung findet bei den Hausbesuchen statt
" Drei mal in der Woche wird im Therapiezentrum mit Kindern und Erziehern intensiv gearbeitet
" Im Juli verlieren wir unseren treuen Mitarbeiter Tundup aus familiären Gründen und gewinnen an seiner Statt Norboo, einen ehemaligen Mönch als würdigen Ersatz.
" Wir schicken im Juli Rinchen Dolkar, eine neue Angestellte, nach Delhi zur zweijährigen Physiotherapieausbildung. Der Schweizer Verein finanziert diese Ausbildung.
" Im August besucht der Dalai Lama Ladakh und unsere Angestellten erhalten eine private Audienz und eine großzügige Spende von ihm. Seine Schwester besucht unser Zentrum und berät die Angestellten.
" Im August findet ein großes Picknick mit vielen von unseren Kindern statt
" Ab August erhalten alle unsere Kinder, die wir behandeln, täglich frische Milch und ein Ei von uns
" Im August erscheint ein langer Bericht über unsere Arbeit in der Zeitschrift "Epiloque", die in ganz Jammu & Kashmir erscheint. Karola hat ihn geschrieben, während sie in Ladakh war.
" Im Oktober wir ein gut organisiertes Elterntreffen im RAC abgehalten
" Sehr viele Besucher kommen in diesem Sommer in unser Zentrum: Touristen sowie Inder und Einheimische, viele unterstützen uns finanziell
" Eine Sprachtherapeutin aus Deutschland arbeitet zum ersten Mal mit unserem Team, Chuskit wird von ihr in die Arbeit eingewiesen
" Simone Kroll richtet mit mitgebrachten Spenden einen Snoezelraum in unserem Therapiezentrum ein. Viele helfen dabei. Er wird sehr schön.
" Eine Weihnachtsfeier mit Geschenken für die Kinder findet am 24.12. im Therapiezentrum statt.
" Fortbildung unserer Einheimischen durch die Volontäre am Patient und durch spezielle Schulungen
" Einheimische Angestellte sowie Volontäre vor Ort fertigen Berichte an über ihre Einsätze für die Homepage in Deutschland
" Bei vielen Reisen in die entlegenen Gegenden Ladakhs werden unsere Patienten besucht, behandelt und versorgt
" Die Notwendigkeit eines "Hostels" (Heim) in Leh für Patienten und Angehörige zur Intensivbehandlung in den Wintermonaten wird deutlicher. Ein passendes Haus wird gesucht.



Fieldtrips (Einsätze in entlegenen Gegenden, die meist mehrere Tage bis zu zwei Wochen dauern):


Zanskar: Juni, die 2. Reise entfiel wegen Witterung
Nubra: April, August, November
Da Hanu, Temisgam: Januar, September
Tangtse-Changtang: März, August
Nyoma/ Chumatang: September

Der Fieldtrip nach Zanskar im Juni dauerte wieder knapp zwei Wochen und war für alle Beteiligten sehr anstrengend, weil ein Teil unserer Leute aus gesundheitlichen Gründen buchstäblich "auf der Strecke" blieben.

Insgesamt betreuten wir in Ladakh ca. 150 Patienten

Wir unterstützen 4 Schulkinder mit Patenschaften, eines davon hat eine Behinderung

Außerdem gibt es seit Ende 2009 die Möglichkeit einer Projektpatenschaft für unsere Kinder zur Sicherung regelmäßiger Physiotherapie. Dazu konnten bis jetzt 4 Sponsoren gefunden werden



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