Jahresbericht 2008 Ladakh-Hilfe e.V. und REWA Society

Aktivitäten Ladakh-Hilfe Deutschland

Aktivitäten in Deutschland

- Orientierungstreffen mit Freiwilligen in Günzburg
- Neue Broschüre über Ladakh-Hilfe wird entworfen und 3000 Exemplare werden gedruckt. Design und Druck werden von einer ehemaligen Volontärin gesponsert.
- Artikel geht an OT-Zeitung: Wir suchen nach Orthopädietechnikern
- Regelmäßige Vorstandstreffen, jährliche Hauptversammlung
- Projekt "Bathe" wird vorbereitet und durchgeführt, mit großem Erfolg (Spendenaktion einer freiwilligen Physiotherapeutin)
- Stand von Ladakh-Hilfe bei einer Vernissage mit Bildern über Ladakh in Burgau
- Ehemalige Freiwillige gründen Tochterverein in der Schweiz: "Ladakh-Hilfe Schweiz"
- Stand am Weitsichtfestival in Frankfurt (5 Volontäre)
- 2 Zeitungsartikel mit Bildern über die Arbeit von Ladakh-Hilfe in der Günzburger Zeitung
- 1 großer Artikel mit Bildern von Ch. F. über Ladakh-Hilfe in der Physio.de-Zeitung
- 1 großer Artikel mit Bildern von J.B. in der P.T. Zeitung vom ZVK
- Teilnahme an Tibetausstellung in Kaufbeuren an zwei Terminen, Ladakh-Hilfe wird durch diese Ausstellung groß unterstützt
- Ergotherapeut W.G. filmt vor Ort eine Dokumentation über unsere Arbeit. Gemeinsam wird der Film bearbeitet, Fertigstellung ist für Januar 2009 geplant
- 1. Vorsitzende von Ladakh-Hilfe e.V. reist im Auftrag des Vereins nach Ladakh
- Spezifische orthopädische Kinderschuhe werden besorgt (gesponsert von deutschen Firmen) und nach Ladakh gebracht
- Große Weihnachtsbriefaktion per E-Mail und Postverand
- Anonymisierte Liste von 8 Kinderbefunden aus Ladakh wird Fachärzten in Freiburg vorgestellt
- Homepage wird das ganze Jahr über aktualisiert
- Kurzfilme über unsere Arbeit werden ins Netz gestellt
- Viele Seiten der Homepage werden ins Englische übersetzt
- Broschürenversand in ganz Europa
- Briefe mit Bitte um Aufnahme in den Busgeldkatalog werden an viele Gerichte in Bayern und das restliche Deutschland versandt
- 2 Freiwillige halten Vorträge über ihren Einsatz in Ladakh
- Ehemalige Volontäre treffen sich mit zukünftigen und bereiten sie auf ihren Einsatz vor
- Ehemalige helfen durch Flohmärkte, Nikolausmärkte usw. die Vereinskasse aufzufüllen
- Alle Freiwilligen nehmen Hilfsmittel mit nach Ladakh (Schuhe, Schienen, Unterarmgehstützen, Rollstühle, Rollatoren und weitere Gehhilfen, usw.)
- Freiwillige und die Arbeit in Ladakh wird vom Hauptsitz des Vereins aus betreut
- 2008 waren 12 Volontäre im Auftrag des Vereins in Ladakh. Vier geplante Freiwillige fielen aus.
- Neue Vereinsmitglieder 2008: 9

Aktivitäten Ladakh-Hilfe/REWA in Ladakh

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Aktivitäten in Ladakh

- Neue Vollzeitangestellte Kunzang in Ladakh. Sie ist zertifizierte Physiotherapeutin
- Registrierung von REWA wird weiterhin verfolgt
- Dolkar fliegt nach Nepal, um dort ihre Physiotherapieausbildung zu beginnen. Das Vorhaben scheitert an lokalen Strukturen, trotz jahrelanger Vorbereitung
- Eine Digitalkamera zur Dokumentation wird für die einheimischen Angestellten angeschafft
- Zusammenarbeit mit der amerikanischen dZi-Foundation in Ladakh. Sie schicken 2 Physiotherapeuten, die mit unseren Leuten Kinder behandeln und Schulungen abhalten
- Die indische Army schenkt REWA diverse Rollstühle und Hilfsmittel
- Ein Junge mit Knochentuberkulose aus dem entlegenen Zanskar wird von uns zur Behandlung nach Leh gebracht. Unser Team kümmert sich täglich über Monate hinweg um ihn
- Ein erwachsener Patient mit schwerer Atethose aus dem Nomadengebiet wird von uns samt seinen Eltern zur Medikamentenabklärung nach Leh gebracht. Seine Untersuchungen und Aufenthalt werden von uns betreut und unterstützt
- Ein neuer Kleinbus wird für unsere Arbeit und den Patiententransport angeschafft
- Kunzang und Dolker machen den Führerschein, um den Bus fahren zu können
- Als die Vorsitzende von Ladakh-Hilfe e.V. in Ladakh ist, wird zusammen mit den Einheimischen ein neues Wohngebäude ausgesucht, weil uns die alten Räume zum Ende des Jahres gekündigt worden sind
- Zur gleichen Zeit wird auch ein neuer Therapieraum gesucht und gefunden, weil der alte viel zu klein ist und aus allen Nähten platzt
- Unsere einheimischen Angestellten ziehen Ende des Jahres mit beiden Räumlichkeiten um
- Ein neuer englischer Flyer wird entworfen und in Delhi den Druck gegeben
- Erstmals gibt es von Mitte Nov. bis Ende Dez. keine Freiwilligen in Ladakh. Die einheimischen Angestellten meistern die Arbeit alleine mit Bravour
- 3 unserer Patienten holen wir im Nubra Tal ab und schicken sie mit Dolkar nach Delhi mit dem Ziel einer fundierten Befunderhebung und Diagnostik. Ein Mädchen mit Spina Bifida wird operiert. Die ganze Aktion dauert 6 Wochen und wird von Ladakh-Hilfe finanziert (Flug, Essen, Transport vor Ort, Untersuchungskosten, Krankenhauszusatzkosten usw.)
- Wenn nötig, veranlassen wir Diagnostik wie Röntgenbilder und Labor bei unseren Patienten und bezahlen auch dafür
- Immer mehr Hilfsmittel werden vor Ort gebaut und zu den Kindern transportiert (Sitze, Gehhilfen, Stehständer)
- Hilfsmittelabklärung und Elternanleitung findet bei den Hausbesuchen statt
- Drei mal in der Woche wird im Therapiezentrum mit Kindern und Erziehern intensiv gearbeitet
- Zwei junge Nonnen der LNA mit Amchiausbildung fangen in diesem Jahr bei uns an. Sie sind bei den meisten Fieldtrips dabei und helfen bei Hausbesuchen und im Therapiezentrum
- Das Therapiezentrum wird ständig verbessert (Malerarbeiten, Teppiche, Reinigung, Therapiemittel)
- Zusammenarbeit mit PAGIR wird ausgebaut (Organisation, die Behinderten eine Ausbildung ermöglicht und sie auch beschäftigt)
- Personalbesprechungen finden statt
- Teilnahme von REWA/Ladakh-Hilfe am World Disability Day
- Fortbildung unserer Einheimischen durch die Volontäre am Patient und durch spezielle Schulungen
- Tagesschulung über Schienenanfertigung und -Anpassung der Einheimischen durch amerikanischen Therapeut
- Einheimische Angestellte und Voluntäre vor Ort fertigen Berichte über ihre Einsätze an für die Homepage in Deutschland


Einsätze unserer Teams in Ladakh:

- Teilnahme unseres Teams mit Kindern am Icehockey Camp in Da Hanu
- Klosterfestival Hemis und Tak-Tuk mit unseren Kindern
- Kamelreiten mit unseren Kindern
- Ladakh-Festival mit den Kindern
- Großes und kleines Picknick mit den Kindern und Eltern am Indus
- Mobiles orthopädietechnisches Camp in Temisgam und Leh. Viele unserer Kinder werden von indischer Organisation mit Hilfsmittel versorgt. Wir sind dabei und betreuen vor Ort
- 3 x wöchentlich Therapiezentrum in Leh
- 1 x wöchentlich Mahabodi, Chuchot, Karhoo Army School
- 1 x wöchentliche Hausbesuche bei Kindern im näheren Umkreis von Leh

Fieldtrips (Einsätze in entlegenen Gegenden, die meist mehrere Tage bis zu zwei Wochen dauern):

Gegend Anzahl Reisen Wann
Zanskar 2 Juni und September 2008
Da Hanu 3 Februar (Icehockey Camp)und Juli 2008
Nubra 4 April, August, September und Oktober
Temisgam 3 März, Mai und Oktober 2008
Tangtse-Changtang 2 Mai und September 2008
Chumatang 2 Februar und Oktober 2008
Nyoma 2 Juli 2008

Dieses Jahr besuchten wir erstmals im Oktober die Nomadengebiete im Bereich Tsimoriri See (Chumatang) und stiessen auf neue Patienen.
Der Fieldtrip nach Zanskar im September dauerte z.B. 2 Wochen und dabei drang das Team zu Fuß in bisher noch nie von uns besuchte Gegenden vor
und fand neue Patienten.

Wir betreuten 2008 ca. 120 Kinder und 30 erwachsene Menschen mit Behinderungen



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