Children need hope, they need REWA
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Sonam 2011 und 2012 in Deutschland zur OP und Therapie

Im Jahr 2009 kamen die Physiotherapeuten Lutz und Petra Boden als Volontäre der Ladakh- Hilfe nach Leh, wobei sie unter anderem Sonam Yangchan aufgrund der erheblichen Deformität des linken Fußes behandelten. Im Anschluß an ihre Rückkehr nach Deutschland zeigte Petra Boden Bilder dieser Deformität deutschen Ärzten. In diesen Gesprächen entstand die Idee einer Operation Sonams in Deutschland. Petra und Lutz begannen anhand von Bildern und Berichten über Sonam Spenden für eine Operation zu sammeln und brachten Sonam und ihre Mutter damit im Juni 2011 nach Deutschland. Sie erhielt sofort intensivste Therapie, bei der auch Alexandra Niedersteiner, ehemalige Volontärin, mithalf. Im Juli 2011 wurde ihr Fuß in Dresden operiert und verbrachte daraufhin einen Monat zur Nachversorgung im Krankenhaus, da die Operation die Versorgung mit einem Fixateur externs erforderte und die Wundheilung ihre Zeit brauchte. Während dieser Zeit wurde sie von den Therapeuten bestens umsorgt und verwöhnt, Alex unterrichtete sie jeden Tag in mehreren Fächern. Im Anschluß wohnte Sonam wieder bei der Familie Boden, wo sie weiterhin regelmäßig von Petra physiotherapeutisch behandelt wurde.

 

Therapien, die Sonam in Deutschland erhielt:

Hippotherapie, Wassertherapie, Massagen, Krankengymnastik, Medizinische Trainingstherapie

 

Sie wurde mit einem Stehtisch versorgt, den sie ebenso wie einen angepaßten Rollstuhl mit nach Leh nehmen konnte und nun täglich darin das Stehen übt.

Ihre Mutter war bei allen Therapien anwesend und übt nun täglich zu Hause mit der Tochter.

Zweimal die Woche wird sie jetzt in Therapiezentrum in Leh behandelt. 

 

Resümee:

Durch die intensiven Therapien konnte Sonam die hüftumgebende Muskulatur und ihre Beine kräftigen. Sie kann jetzt für ganz kurze Zeit mit der Hilfe einer Person (vorher waren 2 Personen nötig) stehen und kann sich im Kniestand ca. 10 Sekunden selbständig aufrecht halten mit nur einer Hand an einem Stuhl. Vorher mußte ihre Mutter immer das Becken nach vorne drücken, um sie aufzurichten, das kann sie nun alleine. Sie lernte auch langsam vorwärts und rückwärts zu krabbeln.

Ihr größter Wunsch, einen "normalen", geraden Fuß zu haben, ging in Erfüllung. Auf diesem Fuß fällt ihr nun das Stehen auch leichter, vorher knickte er trotz orthopädischer Schuhe und Schienen ein, zusammen mit den Lähmungen keine gute Ausgangsituation für eine Therapie.

 

Sonam selbst beschreibt die Zeit in Deutschland als absolut fantastisch, in jeder Hinsicht. Sie ist sehr dankbar für die Hilfe und Unterstützung von allen Seiten und genoß die Zeit bei der Familie Boden, die ihr, abgesehen von der medizinischen Versorgung, zusätzlich spannende kulturelle bis kulinarische Erfahrungen ermöglichten, in vollen Zügen. Ende September 2011 begleitete Lutz Sonam zurück nach Leh.

 

Im Frühjahr 2012 wurde Sonam und ihre Mutter wieder drei Monate nach Deutschland geholt zur Orthesenversorgung und zur weiteren Therapie.

Die Besuche Sonam’s in Deutschland wurden von Fam. Boden und der Sebnitzer Spendenkreis organisiert und finanziert.

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Renovierung im RAC Leh abgeschlossen!

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