Patenschaft für Munawar Hussein in Kargil, 15.07.2011

Update Munawar 9.5.2012 neue Bilder

Ein fröhliches Kind

Munawar bei der Therapie

der gut verheilte Fuß

von Kathie Gutmensch am 20.06.2011

Hussein mit Norbu im Juni 2011

Munawar Hussein ist ca. fünf Jahre alt (dem Alter wird hier kaum Bedeutung zugemessen und viele Leute, gerade aus ländlichen Gebieten, wissen weder ihren Geburtstag noch ihr Geburtsjahr) und wurde mit einer Spina Bifida (offenem Rückenmark) geboren, die im Alter von wenigen Monaten schlecht operiert wurde. Nun hat er eine große Narbe am Rücken und fast funktionslose Beine (Potential ist vorhanden!!) mit sensiblen Störungen und zwei extremen Klumpfüssen mit schlimmen Decubiti (offenen Druckstellen, die bis an die Knochen gehen) an beiden seitlichen Fußrücken.
Seine Eltern kommen aus einem kleinen Dorf und wohnen jetzt zusammen mit einer anderen Familie in einem kleinen Zimmer, das ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt wird, da die Mutter in einem Agnanwadi arbeitet. Er hat noch fünf weitere Geschwister.

Offene Stellen am rechten und liken Fuß


Hussain, der sehr intelligent wirkt, genießt die Aufmerksamkeit, macht ganz motiviert auch bei anstrengenden Übungen ohne das leiseste Murren mit und auch die Mutter setzt unsere Vorschläge gleich in die Tat um, hat die hygienische Situation von einem Besuch auf den anderen um Welten verbessert und auch das Krankenhaus wegen der Decubiti aufgesucht. Leider wurde ihr nur eine Crème in die Hand gedrückt und sie wurde ohne weitere Erklärungen wieder heim geschickt.

Munawar Hussein


Neben den Decubiti ist sein Hauptproblem, daß er an dieses eine Zimmer gefesselt ist, nicht zur Schule gehen kann (in seinem Alter wäre er in Indien schon in der zweiten Klasse!) und durch die Armut seiner Eltern keinerlei Ablenkung/Förderung wie Spiele oder Bücher hat.

Dieser aufgeweckte Bursche bräuchte dringendste Abklärung in einem guten Spital, da er so viel Potential hat, wenn jetzt allerdings nichts geschieht, werden die Nerven sich derartig verwachsen, daß seine Probleme nur noch schlimmer werden.

Paten: Katharina Dorn, Christa Probst, Sylvia Schaffner, Maria-Theresia Gorges




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