Pate gesucht für Sonam Yangdol im Chuchot Hostel, Juli 2010

Yangdol ist ca. 17 Jahre (leider ist das genaue Geburtsjahr bzw. -tag nicht immer bekannt) und ist seit dem Sommer 2006 im Chuchot Hostel untergebracht. Sie leidet an einer armbetonten Halbseitenlähmung rechts, vermutlich von Geburt an. Sie lebt im einzigen integrativen Internat in Ladakh, dem Chuchot Hostel, derzeit noch unter primitivsten Umständen, und von dort geht sie zu Fuß in die dazu gehörige Schule. Das Chuchot Hostel soll in Kürze behindertengerecht ausgebaut werden.

Yangdol ist eine sehr ruhige und schüchterne junge Frau, die sich auf die Therapie freut, die einmal pro Woche im Hostel stattfindet. Yangdol ist beim Gehen selbständig, allerdings bereiten ihr eine schnellere Gangart, sowie unebenes Terrain Schwierigkeiten. Mit ihrer Balance hat sie noch Probleme, was natürlich auch zu Stürzen und dergleichen führen kann. Aufgrund ihrer rechtseitigen Halbseitenlähmung ist ihre rechte Wade strukturell stark verändert, sodass sie beim Gehen die Ferse nicht aufsetzen kann. Das bereitet ihr zusätzlich Probleme mit dem Gleichgewicht und der Koordination.


Yangdol kann ihre rechte Hand im Alltag unter Aufsicht bedingt funktionell einsetzen. Nach Aufforderung kann sie mit Daumen und Zeigefinger Puzzle-Teile umdrehen, sowie die zusammen passenden Memory-Teile erkennen. Bimanuelles Arbeiten/ Hantieren fällt ihr schwer und kann das nur unter Aufsicht und nach Aufforderung. Vermutlich schreibt sie in der Schule mit ihrer linken Hand.

Bei komplexen Bewegungsaufgaben (schnelles Gehen, erhöhte Konzentration etc.) nimmt der Tonus im rechten Arm zu. Zur Tonusregulation und zur Vermeidung von Kontrakturen werden einmal wöchentlich Mobilisation der Gelenke, funktionelles Arbeiten mit der rechten Hand, sowie Stand- und Gehübungen mit ihr durchgeführt.
Sie hat ein sehr freundliches Wesen und trotz ihrer ausgeprägten Schüchternheit und Zurückhaltung macht sie bei allen Aufgaben, Übungen und Spielen mit großer Freude mit und freut sich auf die Therapie. Yangdol spricht ein bisschen Englisch, wobei man sie stark ermutigen muss, auch mal eine Antwort zu geben. Am besten funktioniert mit ihr nonverbale Kommunikation.

Es wäre schön ein oder mehrere nette Menschen zu finden, die ihr zeigen können, dass es auch viel Gutes und Schönes auf der Welt gibt vor dem man sich nicht fürchten braucht....

 




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