Patenschaft Padma 2010

Bericht über Padma.

Padma ist ein sehr aufgeweckter kleiner Junge, der jeden Dienstag zusammen mit seiner Großmutter zur Therapie ins RAC kommt. Seine Eltern sind geschieden und seine Mutter muss deshalb tagsüber arbeiten.


2006 wurde er geboren, nach ca. 3 Monaten ist der Familie aufgefallen, dass etwas nicht stimmt. Padma negiert seine rechte Körperseite, welches sich im Nichtgebrauch seines rechten Arms und Hand und verminderten Einsatz seines rechten Beins zeigt. Meistens sitzt er auf der linken Gesäßseite und bewegt sich auch nur über die linke Körperseite fort. Krabbeln ist ihm nicht möglich, laufen hingegen schon. Der Verdacht eine Plexusläsion rechts liegt nahe, die Gebrauchsfähigkeit des re. Armes und der Hand ist sehr eingeschränkt samt schwacher Muskulatur, die Minderbeachtung der funktionalen unteren Extremität kam wahrscheinlich aufgrund fehlender Förderung und Wahrnehmungsschulung in den ersten zwei Lebensjahren zustande. Da die Diagnose jedoch noch nie richtig abgeklärt wurde und im Moment auch die Verzögerung der sprachlichen Entwicklung auffällt, könnte auch eine frühkindliche Hemiparese hinter seiner Behinderung stehen.


Padma ist ein sehr aktiver Junge, kaum zu stoppen und weiß genau was er will. Bislang kann er leider noch nicht sprechen. Er gibt aber Laute von sich, besonders wenn er frustriert ist.
Seit 2008 kommt er regelmäßig zur Therapie und hat seitdem Fortschritte gemacht.
Als er damals ins RAC kam konnte er noch nicht laufen.
Es ist äußerst schwierig ihn davon zu überzeugen, die rechte obere Extremität einzusetzen, da er diese nicht gut bewegen kann und das Greifen sehr erschwert ist. Deshalb wenden wir seit 2009 "Forced Use Therapie" bei ihm an, was soviel bedeutet wie, die nicht betroffene Hand wird durch eine Bandage in ihrer Funktion gehindert und er ist gezwungen, die Betroffene einzusetzen.


Die Großmutter ist resolut, engagiert und kooperativ, welches dieses therapeutische Unternehmen möglich macht. Wir erhoffen uns, dass Padma seine betroffene Extremität dadurch besser wahrnehmen lernt und sie in Zukunft mehr im Alltag einsetzen wird.
Die finanziellen Resourcen von Padmas Familie sind sehr beschränkt. Die Familie versucht die anfallenden kleinen und größeren notwendigen Anschaffungen für Padma zu übernehmen. Trotzdem würden wir ihn gern unterstützen, insbesondere im Hinblick auf eine teure Einschulung - damit auch Padma bestmöglich in den Schulalltag integriert werden kann.

Sponsoren 2011: Sylvia Schaffner aus Miesbach

 




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