Wir
richten ein Hostel ein
Ab
1. Februar 2010 soll es bezugsfertig sein:
- 5 Räume (3 Wohnräume, 1 Küche, 1 Bad, 1 Aussentoilette).
Diese Räumlichkeiten werden von Ladakh-Hilfe angemietet
und eingerichtet und dienen als temporäre Wohnmöglichkeit,
als Gästehaus für die betroffenen Familien und ihre
Kinder.
Intention:
- Fieldtrips können je Region und Kind nur alle 2-3 Monate
gewährleistet werden
- Dies ist ein "Tropfen auf den heißen Stein",
da therapeutische Unterstützung nur basal möglich
bleibt
- Modifikationen und Schienenversorgungen bedürfen einer
langen Zeitspanne
- Anleitung der Eltern und deren Verständnis in selbstverantwortliche
Umsetzung der Therapieinhalte ist nicht effizient
Erwartung:
-
Zeitlich begrenzte Aufnahme therapiebedürftiger Kinder
und derer Angehörigen vor Ort im Sinne einer rehabilitativen
Maßnahme.
- Ein Aufenthalt der Familien von mehreren Wochen bis zu zwei
Monaten ermöglicht eine kontinuierliche, intensive therapeutische
Behandlung im RAC (REWA Ability Center) und damit eine Überwachung
des Behandlungsverlaufs- und -erfolgs.
- Kommunikationsförderung und Erfahrungsaustausch zwischen
den Angehörigen der jeweilig anwesenden Kinder
- Kontrollierte Angehörigenanleitung bis zur selbständigen
Übernahme der Therapieinhalte
- Aufklärung über Krankheitsbild und Prognose, sowie
das Vermitteln der Erkenntnis an die Angehörigen, dass
eine intensive tägliche Arbeit mit ihrem Kind auch nach
Rückkehr in die Heimat notwendig ist.
- Optimale Versorgung von Gelenksfehlstellungen
- Steigerung der Lebensqualität durch zeitnahe Anpassung
von Hilfsmitteln, Adaptionen und Modifikationen
- Ermöglichung von Arztbesuchen und Operationen, wenn
nötig.
- Ernährungsberatung der Familien und Unterstützung
der Kinder in dieser Richtung, wenn nötig.
Planung
(Stand Januar 2010)
-
Bezug des Hostels von erstmalig zwei Kindern und derer Angehörigen
- Ausstattung mit Holzofen und Gasherd
- Das Haus befindet sich in Leh-Ibex Colony (in der Nähe
des Flughafens), nahe der Hauptstrasse und ist gut mit dem
Auto erreichbar
- Bis auf eine Stufe beim Eingang und zur Außentoilette
ebenerdiges Gelände
Finanzierung
- Spende von Voluntärin Alexandra Niedersteiner und deren
Freunde von Rs. 20.000 gilt als Startgrundlage zur Einrichtung
des Hostels
- Weitere Spenden werden benötigt, um die optimale Versorgung,
Transport, Arztbesuche der Familien zu gewährleisten
und die laufenden Kosten wie Miete, Heizung usw. zu tilgen
Susann
Penk, Anke Detering, Karola Kostial 26.01.2010

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