Fluthilfe Ladakh 2010/2011

 

Einen großen Dank an alle Spender und Spenderinnen, die uns ihre Gaben zur Verwaltung und Weiterleitung anvertraut haben!

Wir tun unser Möglichstes, um jeden Euro genau dort hin weiterzuleiten, wo er dringend gebraucht wird, den unser Auftrag ist "Ladakh-Hilfe", helfen, wo die Not am Größten ist.

Deswegen geht es sicher aber langsam....

...denn wir prüfen sorgfältig, wo die Spenden wirklich benötigt werden und bringen sie persönlich an Ort und Stelle. Unser "Flutmanager" Mr. David, der Präsident unserer lokalen NGO REWA-Society, übernahm die Verwaltung dieser riesigen Aufgabe mit Sorgfalt und großem Veranwortungsgefühl.

Den Menschen in Ladakh wurde von Regierungsstelle aus viele Hilfen zuteil, z.B. haben viele Hausbesitzer die Zusage bekommen, dass sie Geld von der Regierung erhalten zum Wiederaufbau ihrer Häuser. Zudem wird von Regierungsstelle behauptet, dass alle Opfer versorgt worden sind. Die Realität sieht jedoch anderes aus. Alle Menschen, die in einem zerstörten Haus zur Miete gewohnt haben, gehen völlig leer aus, sie erhalten nichts. Sie haben alles verloren, ihren Hausstand, teilweise Familienangehörige. So viele Menschen fallen durch das Versorgungsnetz der Regierung und erhalten aus manchmal fragwürdigen Gründen keine Hilfen. Sie müssen nun Miete zahlen für ein winziges Zimmer, in dem sie den Winter ausharren, haben kein Einkommen, können sich bei Gesundheitsproblemen nicht mit Medikamenten versorgen usw. Da springt Ladakh-Hilfe ein und besorgt den Menschen, was sie benötigen. Wir händigen meist keine Gelder an die Opfer aus, sondern besorgen alles selbst und bringen es zu den Familien, um jeden Missbrauch zu vermeiden.

Das braucht Zeit. Viele Menschen sind traumatisiert. Sie haben den Halt im Leben verloren.

Soforthilfe wird von uns sofort geleistet. Lesen sie den Bericht von Jule Blach. Wir versorgen bedürftige Menschen schnellstens mit Decken, Essen, Öfen, Matrazen und Allem, was sie sonst noch benötigen. Dafür brauchen wir Zeit, denn man kann nicht mal schnell in ein entlegenes Dorf fahren und helfen, am nächsten Tag weiter ins nächste. Mr. David nimmt sich Zeit für die Menschen, hört ihnen zu und beschliesst zusammen mit den betroffenen Familien eine sinnvolle, nachhaltige Hilfe. Da die Felder und Ernte vieler Bauern völlig zerstört sind, wird da geholfen: Futtermittel für die Haustiere werden von uns besorgt, zudem Gerste, Weizen, Bohnen und Reis für die Familien für den Winter, denn sie haben kein anderes Einkommen als den Ertrag ihrer Felder.

Zur nachhaltige Hilfe gehört der Aufbau der zerstörten Häuser im Frühjahr. Wir arbeiten mit mehreren Familien eng an diesem Projekt und der Großteil der Spenden wird in den Häuseraufbau fliessen. Deswegen wird die große Hilfe erst 2011 anlaufen, wenn die Witterung und das Vorhandensein von Baumaterialien es zulässt, richtig anzupacken.

Wir werden immer wieder neue Berichte über unsere Hilfe in die Homepage stellen. Darin werden Sie verfolgen können, wo Ihre Spenden hinfliessen und sich mit uns freuen, dass die Menschen wieder Hoffnung schöpfen und ihr Leben neu aufbauen können.

Karola Kostial, 6. 12. 2010

 




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