Fieldtrip ins Nubra-Tal

(03.10.2008 bis 07.10.2008)


Teilnehmer: Tundup, Dolker, Michael


Mit der dZi Foundation, einer amerikanische Organisation, die mit Zahnaerzten und Augenaerzten zur Zeit in Ladakh unterwegs ist, um Patienten zu versorgen, brachen wir am Freitag Vormittag ins Nubra Tal auf. Das Wetter war gut und die 5385 Meter hohe Passstrasse nach Nubra war schneefrei. So erreichten wir nach einer fuenfstuendigen Fahrt das breite Nachbartal.

Am Freitag Abend trafen dann auch Mark und Patty ein. Die zwei amerikanischen Therapeuten, die einiges an Schienenmaterialien dabei hatten, begleiteten uns die folgenden Tage zu unseren Patienten und konnten sich positiv in den Behandlungsprozess integrieren.

Dehen ist angesagt


Am Samstag besuchten wir unsere ersten Patienten. Dank der Dokumentation der Ladakh-Hilfe Therapeuten beim letzten Besuch hatten wir die noetigen und passenden Hilfsmittel fuer unsere Nubrapatienten dabei. Wir versorgten vier Kinder mit speziellen Orthopaedieschuhen aus Deutschland, hatten fuer eine Patientin Gehhilfen dabei und fuer einige Kinder spezielles Kinderspielzeug, dass sich foerdernd auswirkt und deren Entwicklungsprozess positiv beeinflusst. Ausserdem konnten wir einigen Patienten, die aus aermeren Familien stammen, warme Kleidungsstuecke fuer den nahenden Winter mitbringen.

Üben mit der Leiter

Neue Schuhe helfen


Gluecklicherweise trafen wir alle unsere 13 Patienten an. Wir konnten erfolgreiche Behandlungen durchfuehren, die so wichtigen Uebungen korrigieren und neue sinnvolle Hausaufgaben trainieren. Aufgrund der herrvorragenden Compliance der meisten Patienten konnten wir zur Freude aller Fortschritte verbuchen

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Die ganze Klasse übt gleich mit


Dank unseres deutschen Vereins wird es nun bald moeglich sein, eine unserer Nubrapatienten operieren zu lassen. Da ihre neurologischen Symptome von einem Hydrocephalus ruehren, hat sie durch eine Shunt-Operation gute Chancen, sich besser zu entwickeln.


Am Dienstag konnten wir unseren Nubrafieldtrip im Oktober 08 erfolgreich abschliessen.


Bericht von Michael Karl, Ergotherapeut



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