Janunar
und Februar 2008

Domkhar
im Winter
Am 21.
Januar 2008 machten wir uns mit einem Bus ganz nach Ladakhi Style
voll gepackt mit 10 unserer disabled children, 5 Kanadischen Coaches,
vielen Ladakhi Coaches, Health Inc und das halbe Ladakh-Hilfe Team
(Dolker, Kunzang, Jule) auf den Weg Richtung Domkhar. Es hatte die
Tage davor viel geschneit und so dauerte die Busfahrt volle 10 Stunden
(für 100km).
Müde und durchgefroren kamen wir am Abend in Domkhar Gongma
an und bekamen einen tollen Empfang der Dorfbewohner in der Community
Hall. Ein 10 Tage Eishockeycamp für die behinderten Kinder,
ihre Mütter und Geschwister stand vor uns, gleichzeitig ein
Coaches Camp. Ziel des Camps sollte vor allem sein, die Behinderten
in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken in dem sie etwas Neues
lernen und gemeinsam Spaß haben.
Den Vormittag verbrachten wir also immer auf dem Eis, Schlittschuh
laufend und Hockey lernend. Das war anstrengende Arbeit und wir
hatten mit der Eiseskälte (Tiefsttemperatur -30 Grad) zu kämpfen.
Dennoch entwickelte sich einiges in den 10 Tagen und die Kinder
und Mütter konnten am Ende sehr stolz auf ihre Leistungen sein.
Um wieder aufzutauen, machte ich eine Stunde vor dem Lunch Akrobatik
mit den Kindern. Auch die Kinder vom Dorf haben mitgemacht und wir
hatten nach anfänglicher Scheu vor diesen nie zuvor gesehenen
Übungen sehr viel Spaß.
Den Nachmittag verbrachten wir mit ruhigen Aktivitäten wie
basteln, singen, malen, backen und sogar ein Theaterstück haben
wir einstudiert und aufgeführt. Abends gab's die Möglichkeit,
in der Community Hall Filme zusehen.
Ich denke, die 10 Tage haben definitiv dazu beigetragen, die Kinder
in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und ihnen zu zeigen,
zu was sie alles fähig sind. Außerdem ist aus den vielen
verschiedenen Kindern und ihren Müttern eine sehr nette Gemeinschaft
geworden.

Akrobatik
mit Jule, 3 Bilder



Balance
für die Mütter und Väter

Dolker
und Sonam

Dolker
und Egga

Skating

Kunzang
und Egga

Der
Bus

Abends
beim Backen

Gruppenfoto

Voll
beladener Schlitten

Jetzt
geht's richtig los, aber nur mit halten!

Auch
Jule versucht sich mit Egga
Bericht
von Jule Blach, Februar 2008
|