Abschlussbericht von

Johanna Hamprecht

Einsatz 1.12.07-31.03.2008

Ladakh im Winter war für mich eine sehr beeindruckende, bewegende und wunderschöne Zeit.

Ich bin mit Jule zusammen angekommen und wusste aus unserer gemeinsamen Ausbildungszeit, dass wir gut zusammen arbeiten und behandeln können. Dank unseres Vorbereitungstreffens mit Karola und Janas Erzählungen beim Weitsichtfestival fühlte ich mich gut vorbereitet und war voller Vorfreude auf die Zeit in Leh.


Miriam war die erste Woche auch noch da und hat uns alles erklärt und gezeigt, wofür ich ihr sehr dankbar bin.


Es war schön zu sehen, wie sich innerhalb der drei Monate das Vertrauen zwischen dem Therapeut und den Kindern entwickelt hat und wie es immer natürlicher wurde, in dieser zunächst so fremden Kultur zu behandeln und zu leben. Die Zeit ging sehr schnell um und ich würde gerne wieder kommen.


Tolle Erlebnisse waren die zahlreichen Feste im Winter, wie Lhosar, das tibetische Neujahrsfest, Chuskits Hochzeit und die vielen Klosterfeste. Dank unserer Lokals, die uns viel erzählt und erklärt haben, fühle ich mich der ladakhischen Kultur jetzt ein ganzes Stück näher.


Ich bin sehr dankbar, dass ich diese wundervolle Zeit hier verbringen konnte!!!

Zu der Arbeit mit den Kindern möchte ich noch anmerken, dass es super wäre, auch noch mehr Ergotherapeuten und Logopäden hier zu haben, da einige Kinder noch spezifischere Therapien gebrauchen könnten.

Ein großes Lob möchte ich an Tundup, Chuskit und Kunzang aussprechen, die ihre Arbeit wirklich sehr gut und zuverlässig machen und sich dazu immer wieder auf neue Freiwillige einstellen.

Danke für die schöne Zeit mit Jule, Julia und Phillip.Mit den besten Wünschen für das Projekt Ladakh-Hilfe e.V. und die Menschen Ladakhs.

Johanna Hamprecht (19.03.2008)



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