Abschlussbericht
von Petra Boden
30.10.
- 12.12.2009
Wo
eigentlich liegt Ladakh? So begegneten mir meine vertrauten Patienten
daheim, als ich mich für meine Reise verabschiedete.
Als
ich in Leh ankam, war ich völlig überrollt von dem Flugerlebnis
und dem Empfang der Einheimischen. Wenn bei guter Sicht beobachtbar
wird, wie sich der Himalaya von Delhi nach Leh aufbaut, ist man schon
in einer Art Ausgeglichenheit angelangt.

Leh
im Winter
Schon
drei Tage später begann meine Arbeit im RAC und ich spürte
sofort, genau das ist es was ich wollte. Ich war überwältigt
mit welcher Liebe und Freundlichkeit die Großeltern/Eltern mit
Ihren Kindern umgingen. Ich fand die Atmosphäre atemberaubend.
Die Kinder sind so unkompliziert, dass sie den ständig wechselnden
Therapeuten grenzenloses Vertrauen schenken.
Natürlich
musste ich, als westlich denkender Therapeut, mein Arbeitsverhalten
anpassen, das war nicht immer leicht, jedoch mit Geduld erfolgreich.

Petra
bei der Arbeit im RAC
Ladakh
war für mich, wie zu Hause ankommen. Es erfüllte alle Vorstellungen.
Die Herzlichkeit, Wärme und Ausgeglichenheit dieser Menschen
ist für mich ein großer Gewinn.
Oft
sind wir spät von Hausbesuchen in unser Guesthouse/Quartier gekommen,
erschöpft von der Arbeit, den Eindrücken, den Emotionen.
Wir erholten uns dann bei Tee und Selbstgekochtem.
Abendlicher Höhepunkt waren z. Bsp.: Rühreier mit Knäckebrot.
Absolut lecker!

Petra
mit einem unserer Patienten
Ich
denke, dass vieles noch in den Kinderschuhen steckt. Vieles muss noch
entstehen und wachsen. Sicher ist, es ist ein tolles Projekt!

Petra
und Kollegin im verschneiten Ladakh
Nur
Mut, die Erfahrungen werden euer Leben bestimmen!
Für
meine Zeit in Leh möchte ich Lutz, Marie und Alex danken.
Physiotherapeutin Petra Boden