Abschlussbericht von Ulli Fünfleitner über ihren Arbeitseinsatz in Leh, Ladakh von April-Mai 07

Von Fünfleitner Ulrike
10. April bis 24. Mai 2007


Die Zeit ist sehr schnell vergangen, ich bin schon wieder 4 Wochen zu Hause und die Eindrücke aus Ladakh schwirren immer in meinem Kopf herum.

Ulli am Berg

Nun bin ich an der Reihe meinen Abschlussbericht zu schreiben. Ladakh hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Eigentlich sind so manche Ereignisse unbeschreiblich. Ich denke an so viele Augenblicke zurück, die ich nicht missen möchte. Mein Aufenthalt in Ladakh hat mir sehr viel an Lebens- und physiotherapeutischer Erfahrung gebracht. Aber das Wichtigste für mich ist die Zufriedenheit, die sich nun in meinem Herzen ausgebreitet hat.

Anfang April habe ich mich ohne große Erwartungen auf den Weg gemacht, habe mir gedacht ich lasse alles auf mich zukommen. Helene, Eike und die einheimischen Mitarbeiter Dolker und Tundup haben mir den Einstieg sehr leicht gemacht. Ich hatte das Glück, gleich mit der ganzen Mannschaft 10 Tage in Nubra-Valley verbringen zu können. Das war sehr gut für die Gruppendynamik, und auf diese Weise konnte ich Alle gut kennenlernen. Auf diesem Weg möchte ich auch Helene und Eike danken, sie haben mir den Einstieg und den Aufenthalt leicht gemacht. Ich konnte auch physiotherapeutisch sehr viel von Beiden lernen. Das Healthworker Camp und die gemeinsame Arbeit bei Ladakh-Hilfe waren einfach perfekt.

Als wir wieder aus Nubra zurückkamen, wurde die Arbeit in und rund um Leh fortgesetzt. Besonders blieben mir die Hausbesuchsrunde in Leh-Umgebung in Erinnerung. Im Mahabodi Center (eine Art Altersheim) wurden zuerst alle Leute begrüßt, bevor wir mit der Therapie starteten und im Chuchot Hostel wird man von Kindern umringt und fast nicht mehr losgelassen.
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Spuren im Sand, unsere Mitarbeiter

Tundup im Mahabodi

Es war immer wieder aufregend, wenn man wieder für einen Hausbesuchstrip in einem abgelegenen Teil Ladakhs starten konnte. Manchmal muss man mit dem öffentlichen Bus reisen und manchmal hat man den Luxus mit einem Taxi-Jeep auf Reise gehen zu können. Eigentlich war es jedes Mal ein Abenteuer. Man hatte die Möglichkeit Land und Leute hautnah zu erleben. Die Gastfreundschaft war unbeschreiblich, egal ob arm oder reich, wir wurden immer mit Tee und Keksen herzlich willkommen geheißen.

Ein besonderer Dank gilt auch Dolker, sie ist jederzeit für "ihre Physios" da und erledigt ihre Arbeit bei Ladakh-Hilfe sehr gewissenhaft. Natürlich darf ich Tundup und Yountain nicht vergessen die auch einen wesentlichen Teil dazu beitragen dass die Arbeit in Ladakh gut funktioniert.

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Arbeit im MAC

Meine Mitstreiter

Ich habe die gemeinsame Zeit mit allen, die ich während meines Aufenthaltes kennengelernt habe, sehr genossen, sei es die Wanderungen (Sonnenaufgang, Mondschein, …), die Shoppingtouren in Leh, die Abende in unserer Wohnung, die Picknicke am Indus, uvm…
Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals bei Helene, Eike, Steffi, Kerstin, Dolker, Tundup, Yountain, Norboo, Gustav, Phillip, Rene und Dorina für die schöne Zeit bedanken.

Wir 3 am Berg

 

Ulli



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