Innerhalb
von drei Jahren ein ganzes Jahr Ladakh
Jetzt
ist sie bald vorbei, meine Zeit in Ladakh. Innerhalb von 3 Jahren
habe ich hier nun ein ganzes Jahr gelebt und gearbeitet für Ladakh-Hilfe.
Im Moment nehme ich schon langsam Abschied. Wobei ich mir schon noch
mal vorstellen kann herzukommen, und auch bei Ladakh-Hilfe werde ich
mich nicht ganz verabschieden. Mit anderen ehemaligen Freiwilligen
aus der Schweiz wollen wir eine Schweizer Zweigstelle gründen...
Die Zeit hier will ich unter keinen Umständen missen, doch freue
ich mich jetzt sehr auf die Heimreise und den neuen Start daheim!
Es ist eine bisschen wie das eigene Leben zurückzubekommen. Klar
ist diese Arbeit hier auch ein Teil von meinem Leben, doch die Planung
und das Denken ist in den drei Jahren immer gespalten gewesen.
Ich bin sehr dankbar für alles was ich hier lernen und erleben
durfte. Es hat mich stark geprägt.
Jetzt, am Ende kommt auch ein wenig Stolz. Resultate sind an sich
(für mich) schwierig zu sehen, denn die Arbeit hier ist ein Fass
ohne Boden, in vielen Bereichen...!!! Jedenfalls habe ich versucht
mein Bestes zu geben. In Zusammenarbeit mit anderen konnte vieles
wachsen, entstehen und sich festigen!
An dieser Stelle möchte ich mich auch sehr für die vielen
Kontakte und Unterstützung bedanken, sei es persönlich,
fachlich, organisatorisch oder finanziell. Natürlich auch besonders
bei allen Einheimischen! Und nicht zuletzt bin ich dankbar für
all die wertvollen Erinnerungen, die Land und Leute mir hier geben
konnten.
So bin ich Moment reif und froh für die Heimreise, aber gleichzeitig
auch erfüllt mit der Tätigkeit hier.
Es bleiben
mir noch ein paar Tage, die mich wohl noch einen Endspurt machen lassen...
Zu einem guten Abschluss gehört eine gute Übergabe!
Gleichzeitig möchte ich noch die letzte Zeit hier in Ladakh genießen
und die warme Sonne vom Himmel und den Herzen der Menschen hier mit
in mein Gepäck nach Hause einpacken.
Allen
kommenden Freiwilligen wünsche ich viel Spaß und Motivation,
rührende und erfüllende Momente und Begegnungen.
Für das Projekt hoffe ich auf lange
Beständigkeit mit Zukunft in der Ausbildung von Einheimischen.
Im Sinne von Ladakh-Hilfe und REWA Society wünsche ich eine bessere
Integration und Aufmerksamkeit für die behinderten Menschen von
Ladakh.