Diesmal
war es keine Reise ins Unbekannte, sondern eine Reise in die zweite
Heimat. Es war mir, als hätte ich Leh nie verlassen. Alles so
vertraut und wohl bekannt. Mir ging das Herz auf, als ich die Fortschritte
der mir bekannten Kinder mit eigenen Augen sehen konnte und mir wurde
klar, dass alle Bemühungen einen Sinn ergaben.
Es ist
auch eine wahre Freude, wie sich die Angestellten entwickelt haben.
Die Selbstständigkeit und der Enthusiasmus mit dem sie an die
Arbeit herangehen. Auch die Bedrrücktheit, die ihnen ins Gesicht
geschrieben scheint bei Kindern, die in einem katastrophalen Zustand
sind. Man bemerkt, wie sie spüren, dass sie was verändern
können. Und so soll es doch sein. Die Ladakhi´s sollen
erkennen, dass es Handlungsbedarf gibt und das jeder Mensch fähig
ist für eine Veränderung.
Ich bin
froh, dass ich durch Zufall an dieses Projekt gelangt bin und bin
stolz auf die Entwicklung. Es gehört viel persönlicher Einsatz
dazu, um das Ganze am laufen zu halten. Jeder einzelne Handgriff ist
ehrenamtlich und manchmal scheint es aussichtslos. Aber wer ein Ziel
hat, findet immer einen Weg. Und wir sind auf dem Richtigen. Das Projekt
hätte sich nicht besser entwickeln können und dazu haben
schon so viele Menschen beigetragen. Ich möchte Euch allen danken
für Euren Einsatz, Engagement und die Liebe, die jeder Einzelne
einfließen hat lassen. Danke auch den Menschen, die mich in
Leh und in Deutschland begleitet und unterstützt haben, ohne
Euch wäre für mich schwer geworden.
Jürgen
und Karola Kostial gilt es noch einmal ins Besondere zu danken. Ohne
Euch wäre Ladakh Hilfe/REWA Society nicht zustande gekommen.
Danke
Es fällt
mir nun auch nicht schwer, meinen nächsten
Einsatz im Jahr 2008 ins Visier zu nehmen.
Somit
verbleibe ich mit gigantischen Eindrücken, die mein Leben bereichern
und die mich jeden Tag aufs Neue zu einem zufriedeneren Menschen machen.
Ein
herzliches "Jule"
Kathrin
Stephanie Koller