Children need hope, they need REWA
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Fieldtripp Bericht Temisgam vom 15.04.16

Nach der langen Winterpause lässt das Wetter endlich wieder einen Fieldtripp zu. Frühmorgens um 7:00 Uhr machen sich die Physiotherapeuten Othzer, Kunzang, Chuskit und die Volunteerin Wilma 
mit dem Fahrer Tsewang auf den Weg. Nach einer Std. Fahrt wird erstmal ladakisch gefrühstückt. Es gibt Pita, Daal und Tee. Nach kurzer Pause geht es über Teer- und Schotterstraßen weiter. Die Sonne scheint und es wird morgens um 8:30 Uhr schon richtig warm im Auto. Alle sind gespannt, wie sich die Kinder entwickelt haben und was sie in der Winterpause dazu gelernt haben.
Beim ersten Patienten angelangt müssen wir feststellen, dass das Kind nicht zu Hause ist. Er ist krank und liegt in Leh im Kankenhaus.
 

Die nächste Patientin ist zu Hause.

Es ist S. Y., 19 Jahre alt und hat eine Bilaterale spastische CP.
Sie versteht alles und freut sich sehr, das die Therapeuten endlich nach der Winterpause kommen. Dazu noch Besuch aus Deutschland. Das ist etwas ganz besonderes. Wir haben ihr eine schöne warme Jacke mitgebracht. Die wird sofort angezogen. Sie hat Flexions-Kontrakturen in den Fuß-, Knie- und Hüftgelenken und eine leichte Kontraktur in den Schultern. Die WS ist grade. Sie kann gut im Gleichgewicht sitzen.Die Hände und Arme kann sie benutzen. Stanzin hat einen Rollstuhl und ist insgesamt sehr zufrieden. Die Familie ist sehr arm. Sie hat sich eingenässt. Die Mutter fragt nach einer Toilettenhilfe. Die traditionellen Toiletten haben nur ein Loch im Boden und die Mutter kann sie so nicht mehr halten. S. kann alleine essen. Sie hat eine gute Mundmotorik und in den Händen eine gute Feinmotork.Durch Bobath Übungen und PNF konnten wir Lockerung und Erleichterung für S. erarbeiten.


Dann ging es weiter zum nächsten Patienten.
U. C., 16 Jahre alt nach einer Polioerkrankung mit 2 Jahren.
Er hat noch häufig Schmerzen in den Beinen.
Er kann laufen, rennen, springen und hat motorisch keine Einschränkungen mehr. Er geht aufs Gymnasium und ist ein guter Schüler. Wir haben ihm einen neuen Pullover mitgebracht. Die Therapeuten haben Kleidung und Schuhe im Kofferraum. Was passt zu welchem Kind???
Nach einem Buttertee, den Wilma leider nicht trinken konnte, ging es weiter.


S. I.,12 Jahre alt Diagnose: Longitudinale Femurdysplasie  
8cm Beinverkürzung auf der rechten Seite. Eigentlich wäre eine Schuherhöhung evtl. 4cm zu begrüßen. Wir finden dafür noch keine Lösung. Er hat keine Schmerzen, ist ganz selbstständig. Die Folgeschäden sind noch nicht zu übersehen. Wir besuchen ihn in der Schule. Wir durften den Kindergartenraum benutzen. Anschließend wurde das Bild mit der Kindergartengruppe gemacht.


Das nächste Kind war mit seinen Eltern auf einem Festival im Dorf.
P. G., 6Jahre alt 
Diagnose: Bilaterale spastische CP. Er läuft an der Hand der Eltern, wird aber noch viel getragen. Wir hatten ihm hohe feste Schuhe mitgebracht. Die wurden gleich angezogen. Der Tonus in den Beinen ist recht hoch. Er kann mit wenig Hilfe stehen. Wir haben die Eltern noch mal angeleitet und hoffen, dass sie die Übungen übernehmen können.

Danach ging es wieder nach Leh. Es war ein erlebnisreicher Tag. Auf einem Zwischenstopp gab es noch mal Momos und Tee.
 
Wir sind insgesamt 240 km gefahren. Wilma hat unterwegs die Landschaft bewundert und Fotos gemacht.
Müde kommen wir gegen 18:30 Uhr wieder in Leh an.
 

Bericht von PT Wilma Eilers-Freese

 

 

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