Children need hope, they need REWA
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Bericht über den Fieldtrip nach Sanku am 20.06.15

Teilnehmer:  PT Mathilde Richon, PT Eva-Maria Ranzinger,  PT Mehmood Hussein

 

Mit dem Vorhaben die Patienten des Fieldtrips intensiv zu behandeln, brachen wir nach Sanku im grünen Suru Tal auf.

 

-Unsere erste Patientin war F., ein 10 Jahre altes Mädchen mit einer bilateral spastischen CP. Nachdem wir mittels der ICF-Klassifikation einen guten Befund aufgenommen haben, begannen wir die Therapie im Sitzen. Wir trainierten die Greiffunktion ihrer linken Hand, wobei wir ihren Rumpf stabilisieren mussten. Anschließend lag unser Augenmerk auf der Dehnung der Muskeln der UE sowie auf einer intensiven Elternanleitung.

 

-Die nächsten beiden Patienten, M. und N., trafen wir in ihre Schule, an der wir herzliche Willkommen waren. Das Hauptproblem von M. war das Sprechen, jedoch fielen uns kleinere Balanceprobleme auf. Deshalb haben wir ihm und seinen Lehrern Übungen an die Hand gegeben, wie man diese Probleme spielerisch behandeln kann. Es bleibt die Frage offen, ob wir Musitfa weiter behandeln.

Die exakte Diagnose der 15 Jährigen N. ist uns leider nicht bekannt, auffallend waren aber die propriozeptiven Probleme der Füße, insbesondere des rechten Fußes. Wir bearbeiten den Musculus Gastrocnemius und die Achillessehne manuell und leiteten Autodehnungen an. Mit weiteren Übungen gingen wir speziell auf die Propriozeption ein.

 

-Als letztes erwartet uns S. B.. Sie ist eine erwachsene Patientin mit bilateraler spastischer CP, GMFCS IV. Da wir bei der ausführlichen Anamnese unter Anderem herausgefunden haben, dass ihr Wunsch ist selber zu Stehen und zu Laufen, war unsere Therapie vor allem auf die Kräftigung des Musculus Quadriceps ausgelegt. Obwohl wir wissen, dass es bis zum Stehen noch ein sehr langer Weg sein würde, bildet ein kräftiger Quadriceps ebenso die Grundlage ihrer momentanen Fortbewegung. Bemerkenswert an Sahira ist, dass sie trotz ihrer starken Behinderung in allen ADL´s selbstständig ist.

 

Nach einem anstrengenden aber sehr erfolgreichen Tag fuhren wir nach Hause, da heute noch ein Meeting mit Norbu geplant ist.

 

Bericht von Mathilde und Eva

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