Children need hope, they need REWA
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Filedtrip nach Panikar am 27.06.2015

Ein kurzer Bericht über unseren gestrigen Fieldtrip nach Panikar (Teilnehmer: Mehmood Hussein, Mathilde Richon, Eva-Maria Ranzinger)

Wir fuhren früh los, leider ohne Hamida und Bilques. Aufgrund des Fastenmonats können die Beiden unsere Fieldtrips im Moment nicht begleiten.

  1. T. A., ein 7-jähriger Junge mit bilateral spastischer Cerebralparese (GMFCS IV)

Wie bei allen Kindern, die wir gestern behandelten, haben wir zu Beginn einen ausführlichen Report mit der Anamnese aufgenommen. Auffallend waren stark koordinative Probleme weshalb wir unsere Therapie hauptsächlich darauf ausgelegt haben. Wir haben versucht, den Gang zu fazilitieren und haben der Mutter Übungen angeleitet. Zum Abschluss gaben wir ihm Schuhe.

  1. Der 26-jährige N. A. hat seit Geburt an eine Atrophie der Muskulatur am rechten Arm, mit eingeschränkter Beweglichkeit und Kraftverlust. Stark eingeschränkt waren vor allem die Extension im Ellenbogen (Defizit von ca. 20°), die Dorsalextension im Handgelenk (O-Stellung) sowie die Supination (30°). Wir haben ihm Übungen angeleitet wie er selber die noch vorhandene Beweglichkeit erhalten kann und eventuell etwas verbessern kann (Mobilisationsübungen).
  2. M. A. ist ein 5-jähriger Junge mit bilateral spastischer CP, ebenfalls GMFCS LevelIV.

Wir beübten die Greiffunktionen in den verschiedenen Ausgangsstellungen. Im Langsitz konnte er seinen Rumpf selber stabilisieren, im Stand benötigte er Fazilitation am Rumpf. Da die Gangkoordination auch bei ihm ein Schwachpunkt ist haben wir versucht, den Gang zu fazilitieren und der interessierten Mutter gezeigt wie sie selber mit ihm das „Gehen üben“ kann. Leider haben wir für ihn keine passenden Schuhe dabei, also notierten wir welche Größe er braucht und müssen die passenden Schuhe beim nächsten Mal mitbringen.

  1. Wir fuhren weiter nach Kochik, einem kleinen Dorf wo zwei unserer Patienten leben. Der erste ist N., mit CP (GMFCS III) und mentaler Retardierung. Aktuell hat er zudem noch eine Infektion am Ohr. Mehmood, der ihn auch beim letzten Fieldtrip gesehen hat, meinte, dass er sich verbessert hätte im Bezug auf das Gehen, da er jetzt ohne Hilfe gehen kann. Leider gestaltete sich die Therapie diesmal schwer, da N. nicht wollte und immer wieder weglief. Wir haben der Mutter Übungen angeleitet und haben Kleidung dagelassen.
  2. Die 10-jährige H. mit unilateral spastischer CP (I) geht in eine „special school“, die eigentlich schon aus war, aber H. war noch nicht zu Hause. Also begannen wir mit einemVerwandten derweilen soweit es möglich war den Befund aufzunehmen, während jemand H. suchte. Der Verwandte berichtete uns davon, dass H. des Öfteren bewusstlos wäre und dabei Kontrolle über das Urinieren verlieren würde (Epilepsie?). H. ist ansonsten in allen ADLs unabhängig. Da sie leider nicht zu finden war fuhren wir dann weiter nach Choskore.
  3. Die nächsten Patientinnen fanden wir an einer Schule. Hier sind zwei Mädchen mit demselben Namen – eine mit orthopädischem Problem, eine andere mit Sprachschwierigkeiten von der ein Bild existierte, das heißt dass wir auch von ihr einen Report aufnehmen.
  4. A. B. deren Alter wir nicht herausfinden konnten (14 oder 17 Jahre alt) kann beide Beine nicht bewegen (starke Atrophie) und hat eine Flexionskontraktur im linken Kniegelenk. Sie bewegt sich sitzend fort und ist so unabhänging in den ADL’s. Ihr Ziel ist es, sich mit Stützen fortzubewegen. Also gaben wir Stützen, dehnten und mobilisierten Muskeln und Glenke der unteren Extremität, leiteten Übungen an um die Kraft der Arme und des Rumpfes zu verbessern und zeigten dem Bruder der Patientin, wie er die Stützen einstellen muss.
  5. Von der 10-jährigen A. B. hatten wir keine genaue Diagnose und uns wurde gesagt sie hat Sprachprobleme. Wir nahmen den Report auf und fanden heraus, dass die Gesichtsmuskulatur unauffällig ist, sie jedoch mit einem Jahr stürzte und sich dabei vermutlich das Os sphenoidale brach.Es ist also möglich, dass die Stimmbildung das Problem ist.
  6. Unsere letzte Patientin, K. F. ist 8 Jahre alt und hat eine bilateral spastische CP (V). Ihre Familie leistet gute „Arbeit“, denn sie machen viele Übungen mit ihr. Um die Rumpfaktivität zu verbessern machten wir verschiedene Übungen und leiteten auch dem Vater eine spezielle Übung an. Ein weiterer Punkt war, die Greiffunktion zu verbessern.

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