Was man mit einer Geldspende

alles tun kann in Ladakh

von Julia Blach

Eine freudige Nachricht erreichte uns im Frühjahr 2008: Meine Grosseltern waren sehr angetan von der Arbeit, die wir hier leisten und wollten mit einer grosszügigen Geldspende etwas für unsere Kinder tun.
Wir haben überlegt, was dringend gebraucht wird und dann zunächst einmal unseren Vorrat an Spielsachen und Bällen aufgefüllt, einfache Spielsachen wie Bälle sind hier so was besonderes für die Kinder und sehr nützlich für die Therapie. Auch die 25 Kinder vom Chuchot Hostel haben wir erstmal mit Bällen und Kricketschläger eingedeckt. Für diese Menge an Spielsachen haben wir ca. 50 Euro ausgegeben.


Für die Fieldtrips nach Zanskar und Changtang haben wir auf dem Secondhand und Tibetermarkt in Leh viele warme Kleidungsstücke und Schuhe für die Kinder in diesen abgelegenen Gebieten gekauft. Die Familien hier sind oft sehr arm und es kann in diesen Regionen so bitterkalt werden. Da waren alles sehr dankbar über gute warme Kleidung. Da man hier für unsere Verhältnisse doch sehr günstig einkaufen kann, konnten wir für ca. 70 Euro die 25 Kinder dieser beiden Fieldtrips mit Kleidung und Schuhen versorgen.
Mit dem Picknick im Mai wollten wir den Kindern einen besonderen Tag schenken, gutes Essen, Obst, Tee, Spiel und Spass. Es war ein sehr gelungener Tag voller kleiner Freuden und das Picknick hat uns insgesamt ca 80 Euro gekostet, für ca 40 Leute.

Wie man sieht kann man hier schon mit wenig Geld sehr viel Gutes tun!

Wir wollen von dieser Spende noch mehr Schuhe und Kleidung kaufen und haben einige Hilfsmittel wie Stühle, Stehständer etc. in Auftrag gegeben.

Einen weiteren Teil des Geldes werden wir für die medizinische Behandlung des kleinen Lobzangs verwenden. Wir haben den Jungen aus Zanskar mit nach Leh gebracht, da er an einem Hüftproblem leidet und wir das ärztlich in Leh abklären wollten. Nun hat sich herausgestellt, dass Lobzang an Knochentuberkulose leidet und er sich einer langen medizinischen Behandlung unterziehen muss. Da Lobzang aus sehr armen Verhältnissen kommt und keine Mutter mehr hat, werden wir uns in nächster Zeit viel um ihn kümmern und die medizinische Behandlung finanziell ermöglichen.

Ein ganz herzliches Julley nochmals an meine Grosseltern vom ganzen Ladakh-Hilfe/ REWA Team

Bericht von Jule Blach




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