Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Indische Sonderschulpädagogin Kavita Samuel berichtet über ihre Zeit in Leh im November 2017

 

Ich heisse Kavita Samuel und lebe in NeuDelhi, Indien. Ich war die ersten zwei Wochen im November 2017 als Freiwillige bei REWA in Leh. Bevor ich Sonderschulpädagogin wurde, habe ich in Ladakh als Englischlehrering gearbeitet. Nach Beendigung meiner Ausbildung arbeitete ich in vier Jahre in Manali und im letzten Sommer wollte ich nach Ladakh zurück, um dort mit Kindern mit Behinderungen zu arbeiten.

Der Freiwilligendienst bei REWA war eine sehr spannende Erfahrung für mich. Das Zentrum ist sehr schön und gut durchgeplant. Sie haben dort eine bessere Ausrüstung als ich sie sonstwo finde. Das Personal war sehr freundlich und warm mir gegenüber. Meine Aufgabe war es, eine neue Abteilung zu gründen für die Ausbildung der Kinder, praktisch eine Sonderschulklasse. Sonderschulerziehung ist von vielen Mythen umgeben und mein Ziel war es die richtigen Fragen zu Fragen bevor wir anfingen.

Die Zeit mit den Kindern war lohnend. Ich war zum ersten Mal mit Kindern konfrontiert mit fast 90%igen Behinderungen. Noch nie hatte ich mit Kindern gearbeitet, die eine solch schwere Form der CP haben. Für mich und für das Team war es interessant zu beobachten, wie und ob Kinder mit schwerer CP „verstehen“.

Zusammen mit Manager Dorjay haben wir Ziele erarbeitet für eine Unterrichtseinheit und die entsprechenden Sequenzen, die notwendig waren für die entsprechenden Kinder. Wir trafen uns mit den Eltern dieser Kinder und haben Strategien diskutiert für Verwaltungsmaßnahmen, die sie zu Hause durchführen können. Die Eltern musste verstehen lernen, dass „sich daneben benehmen“ nicht immer ein Resultat der Behinderung ist, sondern tatsächlich auch Erziehungssache ist. Die Eltern lernten wie sie liebevoll aber konsequent ihre Kinder ermutigen und erziehen können. Es war eine sehr gute Zeit und die Eltern waren sehr empfänglich.

Ich nahm mir auch die Zeit mit den Eltern darüber zu reden, dass es ihre Aufgabe ist, die Kinder zu lehren, zu ermutigen und aufzubauen, nicht dass sie entscheiden, was die Kinder tun oder nicht tun können. Mein Ziel war es solche Mythen aufzulösen, dass Kinder mit solch schweren Behinderungen nichts verstehen oder lernen können. Wir redeten darüber wie wir auf die Kinder eingehen können und uns nicht vom scheinbar Offensichtlichen begrenzen lassen müssen.

 

Wir stellten einen vorübergehenden Zeitplan auf, in welchen Physiotherapie, Sonderpädagogik und Spielzeit für die Kinder eingeplant wurde.  In der ersten Woche hat das gut funktioniert, abzüglich der normalen Hoch und Tiefs.

 

Zusammen mit Mrs. Padma, eine Mutter, die freiwillige mithilft, arbeiteten wir daran, Kinder mit Behinderungen zu unterrichten.

 

Wir überlegten wo wir starten sollten: Ist es notwendig mit dem ABC zu beginnen? Was wollen wir erreichen? Es war interessant zu sehen was geschah, wenn ich sie und das Team dahin zu lenken, abseits der Norm zu arbeiten. Ich half mit neuen Gruppenspielen und ermutigte die Kinder dazu, am Ende des Therpapietages zusammen zu spielen. Wir spielten Spiele mit ihnen, die ihnen helfen ihre Gefühle zu identifizieren, zu konzentrieren, zu rennen, Bewegungen, Handlungen und Geräusche zu imitieren.

 

Meine Zeit bei REWA war gerade genug, um das Eis bei den Kindern und dem Team zu brechen. Es war eine großartige Zeit und ich habe viel gelernt. Ich stieg in eine neue Dimension der Sonderschulpädagogik ein und kann nun zu Hause viele Dinge durchdenken und überlegen. 

 

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