Im
Sommer 2006 setzten die Freiwilligen beim Verein die Anschaffung eines
Scooters durch.
Dieses kleine Motorrad erleichtert ihnen die Fahrten zu den Homevisits,
den Besuchen der Kinder in die umliegenden Dörfer und Chuchot,
NIRLAC und Mahabodi. Der lange Weg zum "New Busstand" und
zurück bleibt erspart, langatmige Busfahrten entfallen, mit dem
"Scooti" geht alles schneller. Man kann auch mal schnell in
die Stadt fahren zum Einkaufen.
Überrascht schauen die Ladakis, wenn drei "Mädels"
lachend auf dem "Scooti" an ihnen vorbei brausen und wir sind
schon das Stadtgespräch. Es ist sehr ungewöhnlich, dass eine
Frau einen Scooter fährt und lenkt, und dann sitzen auch noch drei
davon drauf
.
Leider
wurde das Fahren auf dem Scooter im Oktober empfindlich kalt und an
manchen Morgen war er wegen den Minustemperaturen schlecht zu starten.
Wir werden ihn jetzt im November still legen müssen bis zum Mai.
Das ist der Grund, warum wir jetzt unbedingt einen Jeep brauchen, der
uns Schutz vor der Kälte gibt und mit dem wir auch behinderte Kinder
und ihre Familien transportieren können. Wenn wir in die entlegenen
Dörfer können wir auch zu viert oder fünft fahren, unser
Gepäck, Lebensmittel, Hilfsmittel usw. alles problemlos mitnehmen.
Wie Sie in anderen Berichten unserer Homepage gelesen haben, wurden
unseren Freiwilligen dieses Jahr sogar die mitgebrachten Lebensmittel
vom Dach eines öffentlichen Busses entwendet.

Der
Aufkleber auf der Flanke des "Scootis" zeigt deutlich, zu
wem er gehört
Vorteile
des Skooters:
Günstig in der Anschaffung und Unterhalt (ca. 850 Euro inklusive
lebenslange Versicherung)
Schnell, unkompliziert und wendig
Braucht wenig Stellfläche
Man kommt durch alle schmalen Gassen
Nachteile:
Transportmöglichkeit ist sehr limitiert (max. 3 Personen in Ausnahmefällen),
kein Gepäck, keine Kinder
Im Winter nicht einsetzbar
Radius der Einsatzfähigkeit ist begrenzt, keine weiten Strecken

Wenn es das Wetter erlaubte, sparten wir uns (Christine,
Karola und Dolker) Zeit durch die Fahrten mit dem Scooter
Bericht
von Karola Kostial, 12.11.2006