Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Zwei Berichte von Physiotherapeutin Rebecca Winter aus Kargil, 12.06.2017

1. Rapport Rebecca

Nun bin ich bereits zwei Wochen bei REWA am arbeiten. In meiner ersten Woche erhielt ich erste Einblicke in das Zentrum in Leh, ich konnte mich gemächlich einfinden und an die doch ungewohnte Höhe gewöhnen. Nach wenigen Tagen ging die Reise per Taxi weiter nach Kargil, wo ich pünktlich aufs Wochenende eintraf.

Ich wurde bei beiden Zentren unglaublich freundlich aufgenommen und fühlte mich gleich zu Hause. Die Kinder musterten mich zu Beginn ein wenig skeptisch, mal wieder eine neue Freiwillige, aber nach wenigen Stunden tauten alle auf. Nachdem ich in Leh vor allem Beobachter war, hiess es in Kargil mit anpacken. Die Mädels und Mehmood waren von Beginn an sehr herzlich und haben mir den Wechsel nach Kargil erleichtert. Es war zu Beginn doch ein wenig ungewohnt alleine in einer fremden Stadt anzukommen. Nun kenne ich die Stadt und die Leute hier kennen mich.

Die Arbeit in der Schule ist unglaublich spannend, aber auch herausfordernd. Die Kinder sind alle auf unsterschiedlichem Stand und somit ist Kreativität gefragt, z.B. beim Finden von gemeinsamen Aktivitäten nach dem Mittagsessen.

Letzten Samstag war ich auf dem ersten Field Trip in Silmoo. Ein unglaublich spannendes aber auch ein wenig frustranes Erlebnis. Die zwei Kinder hätten so viel Therapiepotenzial, jedoch sind wir schon froh wenn Grundlagen durch die Eltern aufgenommen werden. Dies zu akzeptieren fällt mir im Moment noch schwer.

Auf diesem Fieldtrip war ein Junge mit einer Cerebralparese, vor allem beinbetont. Er hat einen Rollstuhl, der bei unserem Eintreffen eher als Ersatzteillager benutzt wurde, mit wenigen Handgriffen jedoch wieder einsatzbereit war. Der Junge hat ebenfalls Beinschienen um gehen zu koennen, die jedoch nicht mehr passen. Somit bewegt er sich vor allem krabbelnd fort, obwohl er das Potential hat an einem Gehbock selbstständig zu gehen.

Auf jeden Fall bin ich hier gefordert und die Ideen spriessen nur so. Ich freue mich sehr auf diese spannende Zeit.

 

 

2. Rapport Rebecca

Ist es wirklich schon Juni???

Seit 3 Wochen sind wir zu zweit als Physiotherapeutinnen (Mathilde aus Frankreich ist dazugekommen), die als Freiwillige bei REWA arbeiten.

Wir haben den Auftrag bekommen eine Planung für das ganze Jahr zu machen, was sich hier als nicht ganz einfach herausstellt. Pläne werden angepasst, Deadlines verschoben oder Projekte komplett umgeplant... Aber das macht Ladakh auch aus. Nicht alles ist planbar, oder man muss halt einen Plan B im Kopf haben J

Ansonsten ist das grosse Ziel von 2017, dass die Integration von REWA und somit der Kinder hier in der Region besser wird. Als Start werden die Schüler in der Munshi Habidulla Mission School über REWA und die Kinder, die bei uns sind aufgeklärt. Des weiteren haben wir nun schon zwei Elterngespräche durchgeführt um auch die Eltern zu sensibilisieren. Weitere Projekte sind geplant und werden diesen Sommer folgen.

Unser zweiter Fieldtrip ging in die Region Sankoo, zusammen mit Mehmood. Wir haben in zwei Tagen 19 Patienten gesehen, befundet und behandelt. Teilweise war es schwierig den Leuten klar zu machen, dass wir keine Ärzte sind und somit keine Medikamente verteilen oder heilende Hände haben.

Im Zentrum selber haben wir ein Kind, das eine Duchenne Muskeldystrophie hat. Wir haben mit dem Staff hier ueber diese Erkrankung gesprochen und haben die Eltern über unseren Verdacht informiert. Dabei hat sich herausgestellt, dass die notwendigen Testungen schon durchgeführt wurden, die Diagnose aufgeschrieben wurde, aber nie mit den Eltern gesprochen wurde, was dies für ihr Kind bedeutet. Somit fiel diese traurige Aufgabe uns zu. 

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