Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Physio Rebecca sagt Auf Wiedersehen!

Time to say Goodbye

 

6 kurze Wochen habe ich nun in Kargil gearbeitet und die kleine Stadt lieben gelernt. Mathilde und ich haben viele Projekte in Kargil ueber den Sommer hinweg geplant und nun faellt es mir schwer, dass ich bei der Umsetzung nicht dabei sein kann.

Ich wurde fuer meine letzte Woche bei REWA nach Leh zurueck rekrutiert um bei einem Field Trip dabei zu sein.

Somit hiess es am 11. Juni Abschied nehmen in Kargil. Das Verabschieden von den Kids hat sich als sehr schwierig heraus gestellt. Nach fast 2 Monaten sehr intensiver Betreuung wachsen einem die Kinder echt ans Herz und der Abschied war traenenreich. Auch das Tschuess sagen vom REWA Team in Kargil, Bilquees, Hamida, Mehmood, Archo, Kaneez und Zainab, wurde emotional. Ich wurde so toll aufgenommen von allen, dass ich sie unglaublich vermissen werde.

 

Nun hat meine Zeit in Kargil ja nicht nur aus Arbeit bestanden, Mathilde war eine Verbindung aus Arbeit und Freizeit. Wir haben uns super ergaenzt was das Fachwissen angeht und konnten somit sehr gut zusammenarbeiten. Jedoch hatten wir auch eine super Zeit ausserhalb von REWA mit Trekkings und gemuetlichen Abenden mit Freunden.

 

Gegen Ende meiner Zeit in Kargil wurden wir Freiwillige noch weiter ergaenzt mit 4 Psychologinnen aus Indien. Ratna, Prerna, Swathi und Mudita arbeiteten mit den Schulkindern in der Munshi Habidulla Mission School, mit den Special Class Kids und mit unseren REWA Kindern mit kognitiven Auffaelligkeiten.

Bei so vielen Freiwilligen wurde der Platz im Staff Quarter eng, die Gespraeche aber dafuer immer interessanter.

 

 

 

 

Back to the Beginnings

Zurueck in Leh war ich erstmal erstaunt ueber die Veraenderungen im Zentrum. In den letzten Tagen und Wochen hat hier die Renovierung begonnen. Anstatt eines grossen Raumes besteht der Therapiebereich jetzt aus drei Behandlungsraeumen und einem Eingangsbereich. Der Snoozelroom und die Bueroraeume bestehen natuerlich weiterhin. Um Ruhe in die Behandlung zu bringen, ist die Veraenderung sicher sehr gut, jedoch fand ich den grossen Raum auch sehr angenehm. Wie immer, muss man sich erst an Veraenderungen gewoehnen.

Nach zwei Tagen renovieren brachen wir zu meinem letzten Field Trip nach Nubra und Pangong auf. Wir, das bedeutet Hannah (eine Orthopaedietech-nikerin aus Deutschland), Dorjay, Norbu und ich. Die Reise begann ueber Kardung La, einem 5606m hohen Pass mit Schneefall. Eine halbe Stunde spaeter musste der Pass aufgrund des Schnees geschlossen werden, aber wir waren da schon auf der anderen Seite. Die Reise nahm trotzdem mehr Zeit in Anspruch als geplant und nachdem die ersten zwei Patienten auch nicht zuhause waren, endete unser erster Tag ohne eine Behandlung.

Am zweiten Tag kompensierten wir das jedoch, durch viele geplante und ungeplante Patienten. Am beeindruckensten war ein kleines muslimisches Dorf im Nubra Valley. Wir erwarteten zwei Patienten, zwei Brueder. Leider ist einer der Jungs unterdessen verstorben und der andere hatte sich letzte Woche den Arm gebrochen und die Fraktur war luxiert. Dazu kamen mehrere Missbildungen und eine komplett luxierte Huefte. Dieses Kind werde ich wohl noch eine Zeit lang in meinem Kopf haben.

 

Nach diesem Besuch erfuhren wir von einem weiteren Kind, dass wir besuchen sollten. Einen kleinen Jungen mit einer ausgepraegten Skoliose. Dabei wurde uns ein weiteres Maedchen mit Tortikollis vorgestellt und so ging es immer weiter. Zum Ende waren wir umringt von einer Meschenmenge und wir mussten mal wieder erklaeren, dass wir keine Aerzte sind.

Dennoch haben wir an diesem Tag viele neue Kinder gefunden, die von der Arbeit von REWA profitieren koennen und Hilfe dringend noetig haben.

Die weiteren Tage waren ruhiger, aber durch die langen Wege zwischen den verschiedenen Doerfern auch lange und intensiv. Insgesamt dauerte der Field Trip bis am Sonntag 19. Juni, also fuenf Tage.

 

Nun ist meine Zeit mit REWA definitiv vorbei und ich muss nur noch diesen Bericht abschliessen. Die zwei Monate arbeiten sind wie im Flug vergangen und sind bei weitem nicht genug. Ich habe in dieser Zeit sehr viel ueber mich selbst und ueber Ladakh gelernt und kann nur jedem empfehlen diesen wunderschoenen Teil der Erde einmal zu besuchen.

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Renovierung im RAC Leh abgeschlossen!

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89359 Koetz, Germany

 

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