Elterntreffen
im Oktober 2009
Am 8. Oktober 2009 veranstalteten wir im RAC unser
erstes Elterntreffen.
Hintergedanke eines solchen Zusammenkommens ist, den Eltern einen
Einblick in unsere Arbeit zu geben und sie in unsere Therapieziele
zu integrieren. Außerdem soll eine offene Gesprächskultur
aufgebaut werden, in welcher z. B. über mögliche Probleme
(emotional, psychisch) gesprochen werden kann. Zudem ist es aber auch
wichtig, zu erfahren, in welche Richtung die Familien mehr Unterstützung
von uns brauchen, wo also Verbesserungspotential unsererseits besteht.
Um den Patienten selbst eine Stimme zu geben, haben wir auch an die
Teilnahme der 16jährigen Sonam oder an Mr. Zewang gedacht.

Eltern
bringen ihre Kinder mit Behinderungen zum Treffen
Zu
unserer Überraschung und Freude kamen 17 Elternteile unserer
schriftlichen Einladung nach. Dolkar leitete die Diskussion auf Hindi
und stellte unser Team und seine Aufgaben vor. Darüber hinaus
erwähnte sie u. a. die Spende des Dalai Lamas, das Vorhaben,
in Zukunft zwei Frauen aus Kargil auszubilden und auch die Idee, in
Leh eine Art Rehazentrum für den Winter aufzubauen.

Dolkar
erzählt
Anschließend entstand eine rege Diskussion über verschiedenste
Themen. Ein Vater äußerte z. B. die Notwendigkeit nach
psychotherapeutischer Begleitung für seine geistig beeinträchtige
Tochter, welche von vielen Eltern bestätigt wurde.

Interessierte
Zuhörer
Der
Nachmittag war nicht nur für die Angehörigen, sondern auch
für unser Team sehr effektiv. Denn obwohl die Veranstaltung in
einer für uns fremden Sprache stattfand, spürten wir das
große Engagement und die Diskussionsbereitschaft der Eltern.
Daher werden künftig Elterntreffen im regelmäßigen
Abstand von 6 Wochen stattfinden, um so einen kontinuierlichen Kontakt
mit den Familien unserer Kinder aufrecht zu erhalten.

Entscheidungen
scheinen sich zu formen
Bericht
von den Freiwilligen