Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

REWA nimmt am Ladakh-Marathon 2016 teil

Bericht von Barbara Forst

Ladakh Marathon 2016 – Rewa Kinder zum zweiten Mal dabei

 

Das Highlight meiner ersten Woche in diesem Jahr war der heutige Ladakh-Marathon. In aller Frühe wurden wir abgeholt. Doch das nutzte uns nichts. Wir kamen mit dem Bus nicht mehr zum Startpunkt, obwohl die Läufer des Halbmarathons die Straßen schon wieder frei gegeben hatten. Also hieß es raus aus dem Bus und zum Startpunkt laufen, wohlgemerkt eine halbe Stunde bergauf mit vier Rollstühlen und zwei Kindern an der Hand, die durch eine Gehbehinderung gehandicapped sind. Doch die Spannung war zu groß, als dass die Kinder das nicht in Kauf nehmen wollten.

 

Die letzten Wochen wurde schon intensiv an der Vorbereitung gearbeitet. Über den offiziellen T-Shirts des Veranstalters, mit dem alle LäuferInnen von Rewa ausgestattet wurden, sollten kleine Schürzen mit Rewa-Aufdrucken und Handabdrücken der Kinder getragen werden, und damit noch stärker auf die Besonderheit der Teilnahme hingewiesen werden. Freiwillige Larissa hatte das Team bei der Ideenentwicklung und Umsetzung tatkräftig unterstützt. Auf diesen Schürzen wurden dann noch die offiziellen Startnummern befestigt.

 

So ausgestattet stachen wir als große Gruppe (sieben Kinder, das gesamte Rewa-Team und sechs Freiwillige) in der riesigen Anzahl von sogenannten Fun-Läufern auf der 7 km Strecke dennoch deutlich hervor, und wurden von Zuschauern am Rande tatkräftig angefeuert. Auch bei den Medien weckten wir großes Interesse, sogar ein Interview mit einem Freiwilligen gab es mitten auf der Strecke.

 

Die Gruppe zog sich dann auf der Strecke auseinander, da die Rollstuhlfahrer natürlich schneller waren als die Fußgänger. Doch das machte nichts. Alle haben es bis ins Ziel geschafft, eine großartige Leistung für die Kinder. Dort bekamen alle eine Medaille, die die Kinder stolz in Empfang nahmen, sowie einen Proviantbeutel. Gestärkt ging es dann noch zum offiziellen Gruppenfoto, bevor alle auseinandergingen. Die Freiwilligen hatten sogar das Glück, dass es in ihrem Hotel noch ein ausgezeichnetes Frühstück für sie gab.

 

Es war ein sehr besonderes Erlebnis dabei gewesen zu sein.

 

Leh, 11. September 2016

Barbara Forst

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