Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Bericht von PT Larissa Miller, 06.09.2016

Nach einem wundervollen Treck bin ich das zweite Mal (nach einem langen Aufenthalt 2012) voller Tatendrang in Leh angekommen, um die Ideen des Freiwilligentreffs im Frühjahr in die Tat umzusetzen.

Mein diesjähriger Aufenthalt von nur 3 Wochen erforderte eine gute Vorbereitung und ein klar vorgegebenes Thema. Passend zu meinem Studiengang Berufspädagogik im Gesundheitswesen haben die ersten Unterrichtseinheiten begonnen, um die „Profis“ aus Leh zu befähigen in Zukunft selbst die Kollegen in Kargil zu unterrichten. Vor allem die einfachere Kommunikation auf Hindi und Ladakhi würde das Lernen von komplexen Themen für das Team aus Kargil deutlich vereinfachen. Aber auch das Weitergeben des vorhandenen Wissens der Einheimischen in Leh ist eine wichtige Aufgabe.

Für Kunzang, Othzer und Chuskit ist das Thema „Didaktik“ komplett neu und immer wieder rauchen die Köpfe. Aber es macht unheimlich Spaß mit so engagierten und wissbegierigen Menschen zu arbeiten und die ersten Ideen für Unterrichte in Kargil sind gerade am Entstehen. Vor allem aber das Verständnis, wie Unterrichte gestaltet werden können und welche Möglichkeiten sie haben, diesen zu strukturieren, soll ihnen langfristig weiterhelfen. Das Reflektieren von Unterrichten anderer Freiwilliger steht für diese Woche noch an.

Die zweite Aufgabe den Ladakh-Marathon erneut zu organisieren, um uns und die Kinder auch in Leh besser bekannt zu machen, nimmt auch Formen an. Die passenden Kinder wurden ausgewählt, die Anmeldung aller Teilnehmer ist erfolgt und das Erstellen passender Shirts mit unserem Aufdruck erfolgt soeben in Eigenregie. Die Kinder freuen sich schon riesig und die Einheimischen scheuen schon die Anstrengungen der 7 km mit 3 Kindern im Rollstuhl und 3 Kindern zu Fuß. Ein absolut abwechlungsreiches Programm wird es auf jeden Fall und hoffentlich ein großer Erfolg! 

Im Center kann ich mein Wissen über die Behandlung von paraplegischen Patienten und das Anpassen und Fahren von Rollstühlen gut einbringen, da unser alt bekannter Patient Thinley wieder regelmäßig zur Therapie kommt. Zusätzlich freuen wir uns rießig über die neuen Therapiegeräte, die gerade durch Kuka Robotics nach Leh verschifft wurden. Vor allem die neuen, individuell anpassbaren Stehgeräte werden gerade ausprobiert und sehr viel genutzt. 

Erneut bin ich begeistert von der wundervollen Arbeit, die hier geleistet wird und freue mich sehr auch meinen kleinen Teil dazu beitragen zu dürfen.

JULLEY!

Spenden über PayPal hier:

Donations with PayPal here:

Renovierung im RAC Leh abgeschlossen!

Ladakh-Hilfe e.V.
An der Schiessmauer 53
89359 Koetz, Germany

 

Tel.: +49 8221 273802
Fax: +49 8221 273706

E-Mail  

kinder(add)ladakh-hilfe.de

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ladakh-Hilfe e.V.