Children need hope, they need REWA
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Hamburg hilft – Laudatio an eine Stadt mit Herz

Was wäre die Ladakh-Hilfe ohne Hamburg und ihre freundlichen Bewohner? Aus irgendeinem Grund steckt sich das Band der Verbundenheit weit über Deutschland, vom Norden Hamburgs bis in den bayrischen Süden Günzburgs und noch tiefer. Wenn man bedenkt wieviele Freiwillige seit 2004 für die Ladakh-Hilfe in Ladakh waren, um das Kinderhilfswerk aufzubauen! Und wo die alle herkamen und noch kommen!

 

Freiwilllige aus Hamburg

Eine der ersten Freiwilligen, die lange Zeit in Ladakh gewirkt hat, kam aus Hamburg, ihr folgten weitere aus dem Norden. Es schien sich in Hamburg herumzusprechen, dass man als Flachländer in Ladakh kann in einer fremden Kultur eine tolle Arbeit leisten, gespickt mit Herausforderungen und Pionierarbeit. Für Physio- und Ergotherapeuten genau die richtige Aufgabe, langweilig darf es nicht werden. Sie leisteten Großartiges, wuchsen über sich hinaus und halfen dem Kinderhilfswerk auf die Beine und bei den anfänglichen Schritten. Die eine oder andere Freiwillige fand mehr als ein Abenteuer, ab und zu brachten sie einen hübschen jungen Ladakhi mit nach Hause und gründeten eine Familie. Es gibt mittlerweile einige richtige „Ladakh-Hilfe Kinder“ in Deutschland.

 

Spass beiseite, sie meinten es ernst, diese jungen Menschen und halfen mir weit über meine Erwartungen hinaus. Wir posteten immer wieder Artikel über die Arbeit in diversen Fachzeitschriften und nach einem dieser Berichte schrieb mir Physiotherapeutin Barbara Forst aus Hamburg. Sie leitete zu der Zeit die Einsätze der Physiotherapeuten in den Elbkinder-Kitas. Barbara war vom Projekt fasziniert und wollte helfen. Sie wurde meine treue Beraterin in vielen Angelegenheiten und motivierte einige Physios aus ihrem Bekanntenkreis zum Mitmachen bei der Ladakh-Hilfe.

 

Vortrag in Hamburg

2009 war ich das erste Mal in Hamburg, auf Einladung von Barbara Forst. Ich hielt einen Vortrag über die Arbeit von Ladakh-Hilfe in Indien, der Saal war zum Bersten voll. Die Hamburger empfingen mich mit offenen Armen und tragen seitdem in erheblichem Maße zur Unterstützung und Fortführung des Kinderhilfswerkes bei. 2013 wurde Barbara Forst ein Teil unseres Teams und übernahm die fachliche Leitung des Personals vor Ort und der Freiwilligen, die nach wie vor nach Ladakh reisten. Frau Forst ist seitdem jedes Jahr im Sommer in Ladakh und kümmert sich viele Wochen um die Professionalisierung der Arbeit mit den behinderten Kindern.

In den Jahren zwischen 2012 und 2015 waren zwei  Ladakhische Mitarbeiter, Gulzar und Chokla,  auf eigene Kosten in Deutschland, um an den jährlich stattfindenden Freiwilligentreffs teilzunehmen und in unterschiedlichen Behinderteneinrichtungen zu hospitieren. Sie schauten in Günzburg und in Hamburg vorbei und wurden dort von Barbara Forst betreut.

 

Wintertraining und Freiwilligentreff in Hamburg

2016 organisierte sie das 1. Wintertraining Hamburg. Wir brachten zwei unserer Physiotherapeutinnen aus Ladakh für vier Wochen nach Hamburg zum sogenannten „Wintertraining“. Sie hospitierten in unterschiedlichen therapeutischen Einrichtungen, u.a. bei den Elbkindern – Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH, Schule für Körperbehinderte Hirtenweg, Sozialpädiatrisches Zentrum Werner-Otto-Institut.

Der A-Capella Chor Cantonal veranstaltete ein Benefizkonzert für Ladakh-Hilfe in der Hamburger Paulus Kirche in Altona Nord, mit großem Erfolg. Mit meinem Lebensgefährten Uli Dewein reiste ich aus Günzburg an, um an diesem Event teilzunehmen und unsere Arbeit vorzustellen. Wieder nahmen uns die Hamburger mit offenen Armen auf. Auch das Freiwilligentreffen 2016 fand mit 16 zukünftigen und ehemaligen Freiwilligen aus ganz Deutschland zur gleichen Zeit wie dem Wintertraining im Tagungssaal der Elbkindervereinigung statt, alles organisiert von unseren Hamburger Mitarbeitern und Freunden.

Auch in diesem Jahr  reisen einige Therapeuten aus Hamburg nach Ladakh, um über mehrere Wochen und Monate unsere Teams vor Ort zu begleiten und zu schulen.

 

Spenden aus Hamburg

Viele Gönner aus Hamburg halfen uns in diesen Sommer das große Sommerspendenloch zu stopfen und griffen tief in die Tasche, um uns zu helfen, den ständig wachsenden Betrieb aufrecht zu halten. Wir sind den Hamburger Freunden ewig dankbar für Ihre treue Hilfe und Unterstützung. Vielen Dank, Hamburg und deine freundlichen Menschen, wir lieben euch!

 

von Karola Wood, 02.09.2016

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