Dolkars
Office - ein enormer Schritt in Sachen Kommunikation
Dezember
2010
Bericht
von Jule Blach
Ein neues Büro- im RAC -
schon länger stand die Idee im Raum, ein Büro- im RAC für
Dolkers tägliche organisatorische Arbeit einzurichten, für
alle Dokumente, für die Meetings und um Gäste zu empfangen.
Im Sommer 2010 wurde ein Teil des Vorraumes zum Therapiezentrum entsprechend
abgeteilt und ausgebaut, nur eine sichere, abschließbare Schiebetüre
fehlte. Nachdem diese im November eingebaut worden war, konnte es
losgehen.

Nach den Lhosar-Ferien (buddhistisches Lichterfest) ging dann alles
(für Ladakh ja doch sehr ungewöhnlich) schnell.
Am Montag nach Lhosar kam nur ein Kind zur Therapie, also hieß
es plötzlich "los" und wir richteten das Büro-
ein.


Jetzt ging es zur Sache: jeder
zog mit einer Aufgabe los, Teppich und Vorhänge kaufen, den Tisch
richten, Stühle besorgen, alle Ordner vom Therapieraum rüber
räumen und einordnen, neue Files erstellen, den Telefonmann anrufen,
damit er die Internetverbindung legt.........alle waren beschäftigt
und am Nachmittag stand die Grundeinrichtung gut da.


In den nächsten Tagen kam Mr. David plötzlich mit einem
neuen Heizer da und einen Tag später kam der Elektriker und verlegte
neue Leitungen. Kaum zu glauben, aber wahr, das Büro steht. Dolkar
hat schon einige Gäste empfangen können, wir haben bereits
das erste Meeting im Büro- abgehalten und konnten das Protokoll
direkt übers Internet an Karola senden..................ich bin
selbst ganz beeindruckt, das ging mir fast zu schnell für Ladakh!
Freunde von Paulas Mutter in Deutschland spendeten einen guten PC
mit Flachbildschirm, der im Februar hier ankommen wird. s dahin wird
Dolkar noch mit dem Laptop arbeiten. Karola in Deutschland ist hellauf
begeistert, da sie jetzt umgehend über alles informiert werden
kann.
Wir werden immer professioneller und die Arbeit läuft gut. Für
den Winter haben wir einen neuen Therapieplan erstellt, viele Kinder
kommen zweimal und wir haben die Zeiten für das RAC verlängert,
so dass wir am Vormittag und Nachmittag jeweils verschiedene Kinder
behandeln können. Wir behandeln die Patienten, die trotz winterlicher
Kälte in Leh geblieben sind. Einige Familien sind auch nach Delhi
und Jammu gereist und kommen erst im März, wenn wärmer wird,
wieder. So wird im großen Therapieraum nun behandelt und nebenan
sitzt Dolkar im Büro und kümmert sich um das Organisatorische
und Thugjay kocht leckeren warmen Tee und gutes Essen für uns
in der Küche. Das klingt doch nach einem richtigen Therapiezentrum!