Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Manish, die Geschichte eines Lächelns

2008 sah ich Manish das erste Mal, als ich in das damalige winzige REWA Therapiezentrum in der Moravian Mission Schule kam. Er war nur ein kleines Baby, aber früh hatte die Mutter erkannt, dass mit dem Kind war nicht stimmte. Diagnose: ICP, Infantile Cerebral Parese. Irgendetwas war um den Geburtsvorgang herum schief gelaufen und hatte Zellen in seinem Gehirn zerstört, seine Motorik, seine Bewegungsabläufe zeigten Probleme.

Manish kann sich ein glückliches Kind schätzen, dass er eine Mutter hat, die sich sehr um in kümmerte und dass er in Leh wohnt. Mehrmals wöchentlich kam er regelmäßig in das RAC zur Frühförderung und er fiel schon als kleiner Bub durch sein unglaublich schönes und fröhliches Lächeln auf. Nie fürchtete er sich vor den vielen freiwilligen Therapeuten, die ständig wechselten, sondern ließ sich vertrauensvoll auf die Therapien und Therapeuten ein.  Er konnte strahlen wie die Sonne und brachte uns viel Freude. Über die Jahre beobachtete ich seine Entwicklung und als er im Schulalter anfing, zusätzlich die Munsel-Schule (eine spezielle, kleine Schule in Leh für geistig und körperlich behinderte Kinder, die 2007 von einer Schweizerin gegründet wurde) zu besuchen,  konnte er sich auch hier gut eingewöhnen.

Aber in all den Jahren war er nicht in der Lage selbständig zu laufen. Deswegen war ich sehr überrascht und erfreut, als er mir dieses Jahr selbständig gehend entgegen kam. Ja, er schafft es zu gehen, breitbeinig, wackelig, aber er kann gehen! Und er ist stolz darauf, auch seine Familie freut sich. Ich traf seine Mutter, die inzwischen ein weiteres gesundes Kind zur Welt gebracht hat. In der Therapiesituation im RAC entwickelt er spezielle Talente. Er spürt, wenn andere Kinder seine Hilfe brauchen. Er geht auf sie zu, strahlt sie an, hilft und „übernimmt“ schließlich die Therapie. Unglaublich wieviel Spaß das den Kindern macht. Hier geht es nicht um Korrektheit der Bewegung, hier geht es um Gemeinschaft und Spaß. Die Mütter  und einheimischen Physios schätzen Manish’s „therapeutische“ Unterstützung und integrieren ihn gerne mit in die Behandlungen der anderen Kinder. Dabei strahlt Manish über das ganze Gesicht! Zugegeben, er lässt sich sehr gerne fotografieren, aber wer kann sich bei einem solchen Lächeln nicht in den Bub verlieben?

Wenn ich diese Fortschritte, dieses Miteinander und diese Freude sehe, wird mir wieder aufs Neue bewußt, warum ich diese Arbeit sehr, sehr gerne mache. 

Hier ist Manish in 2013 und 2014 zu sehen

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