Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Am 11.08.2017 erschien folgender Bericht in der Günzburger Zeitung über die Arbeit von Ladakh-Hilfe e.V.

Der Günzburger Verein Ladakh-Hilfe ist wieder einen Schritt näher an seinem Ziel, Einheimische in der therapeutischen Arbeit für Menschen mit Behinderung in Indien so zu stärken, dass sie sich selber organisieren und ihre Arbeit motiviert und professionell angehen. Ein hoch qualifizierter junger Physiotherapeut, Tsering Dorjay, ist seit Kurzem Manager bei den Hilfsorganisaitonen Rewa-Society/Ladakh-Hilfe.

Erfahrungen und Qualifikation von Tsering Dorjay, der fast zehn Jahre in therapeutischen Einrichtungen und Krankenhäusern in Kashmir gearbeitet hat, haben die Rewa-Society innerhalb von wenigen Monaten auf einen exponierten Platz im medizinischen Geschehen des indischen Hochlands gebracht, sagt Karola Wood, die Gründerin der Ladakh-Hilfe.

 

Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit weiteren medizinischen Einrichtungen, Ärzten und gemeinsame therapeutische Einsätze werden nun konsequent verfolgt. Radio- und Fernsehbeiträge über die Arbeit von Rewa bringen neue Patienten in das Therapiezentrum von Leh, welches komplett renoviert und umgebaut wurde.

 

In Zusammenarbeit mit der indischen Regierung und den Ärzten vor Ort hat Dorjay eine Erhebung über das Auftreten von Behinderungen gestartet. Gemeinsam möchte man nach Lösungen für die beeinträchtigten Menschen suchen, zudem Barrierefreiheit in öffentlichen Plätzen, Gebäuden und touristischen Attraktionen fördern.

 

Weil sehr viele Menschen mit Behinderungen in entlegenen Dörfern wohnen, wo es kaum Hilfe gibt, erarbeitet das Personal von Rewa Möglichkeiten, auch diese Menschen regelmäßig therapeutisch zu betreuen und medizinisch zu versorgen. Kinder mit schweren Behinderungen wurden im Therapiezentrum Kargil aufgenommen. Das von Karola Wood 2015 initiierte Ausflugsprogramm läuft prima: Etwa zweimal im Monat gibt es ein Picknick mit Kindern, Eltern und Personal oder Ausflüge, bei denen eigens für Rewa beschaffte Fahrzeuge sehr hilfreich sind. Einige Wohnhäuser der Kinder wurden vom Rewa-Personal in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern behindertengerecht ausgestattet. Solide Geländer an Treppen oder Haltegriffe an Hausmauern helfen, dass sich die Patienten selbstständig ohne Sturzgefahr fortbewegen können.

Vermehrt engagieren sich indische professionelle Freiwillige vor Ort in Ladakh. Diesen Sommer beispielsweise befanden sich einen Monat lang vier indische, eine französische und eine Freiwillige aus der Schweiz in Kargil, um im Therapiezentrum und der Sonderschule zu helfen. Weitere hoch qualifizierte Therapeuten aus Europa und Indien sind für den Rest von 2017 und bereits für 2018 angemeldet. Diesen Sommer reist wieder Barbara Forst, die fachliche Leitung des Vereins Ladakh-Hilfe, nach Ladakh, um dem Personal mit professioneller Supervision unter die Arme zu greifen.

 

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