Children need hope, they need REWA
Children need hope, they need REWA

Bericht von Ergotherapeutin Martina Wechselberger am 23.09.2016

Leh

Ladakh hält einige Herausforderungen für mich bereit- eine andere Kultur, eine andere Arbeitsweise und viele Begebenheiten über die man nur staunen kann. Aber es ist schön, sich diesen Anforderungen zu stellen und eine Aufgabe und ein Ziel zu haben.

Meine Aufgabe heisst derzeit: Unterstützung und Weiterbildung der einheimischen Therapeuten in Leh und Kargil.

Die erste Woche war ich in Leh und war sofort begeistert von dem theoretischen und praktischen Know-How das das Team in Leh hat. Mein erster Gedanke war: was kann ich denen denn überhaupt noch beibringen?

Aber gemeinsam fanden sich dann doch zwei Schwerpunkte an denen wir gemeinsam gearbeitet haben. Als erstes war es wichtig nochmals die Rollstühle der Kinder anzupassen, um ihnen einen optimalen Haltungshintergrund für die 7 Kilometer während des Marathons zu ermöglichen.

Weiters erzählte das Team in Leh immer wieder von Rückenschmerzen und somit war eine weitere Aufgabe gefunden. Gemeinsam erarbeiteten wir Transfertechniken vom Boden in den Rollstuhl und in den Stehtisch, die rückenschonend für die Therapeuten sind und Eigenaktivität von den Kindern fördern.

Kargil

Mein zweites Ziel hier in Ladakh heisst Kargil und diese Stadt hat viel Spannendes zu bieten. Als erstes natürlich das Therapiezentrum, in dem ich mich sehr wohlfühle und wo mein Schwerpunkt auf dem Wiederholen der Assessments, der Zielformulierung und der klientenzentrierten und alltagsorientiertenTherapieplanung liegt. Es macht viel Spass mit Mehmood, Bilquis und Hamida zu arbeiten und mit ihnen verschiedene Interventionen auszuprobieren und Variationen zu finden.

Im Gegensatz zu Österreich und Deutschland besuchen hier sehr viele sehr schwer betroffene Kinder das Therapiezentrum, die jahrelang ohne adaequate Versorgung waren und das merkt man auch an dem Körperbau und den Entwicklungsfortschritten. Aber trotz dieser schweren Behinderungen blicken uns meist sehr wache und interessierte Augen an und es ist spannend sich Interventionen zu überlegen, die die Lebensqualität und die Eigenaktivität verbessern können.

Abseits des Arbeitsalltages taucht man in Kargil in eine fremde Kultur ein und der Weg zum Therapiezentrum, das Einkaufen am Markt, die Begegnungen mit den Einheimischen in den engen Gassen und bei sponatanen Einladungen machen die Zeit hier sehr besonders. 

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World Disability Day in Kargil 2017

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