Teilnahme
am 13. Weltsichten-Festival in Saalfeld, Thüringen
von
Karola Kostial
Als
ich 2009 in Frankfurt beim Weitsicht-Festival von Dieter Gloglowski
den Vortrag von Alex Brümmer und Peter Glöckner sah, war
ich begeistert vom Mut, Engagement und dem Humor der beiden, verpasste
aber die Chance zu fragen, ob Ladakh-Hilfe mit einem Stand beim ihrem
12. Saalfelder Weltsichten-Festival im Januar 2010 in Thüringen
dabei sein konnte. Im Sommer 2010 schrieb ich von Ladakh aus eine
E-Mail an Alex und er antwortete mit aus dem Dschungel des Amazonas
mit einer Zusage für 2011, wir waren dabei.
Die
Vorbereitung lief reibungslos und locker, am 28.1. reisten Uli und
ich in Eiseskälte die 400 km nach Saalfeld und bauten unseren
Stand auf. Anfangs war ich ein wenig enttäuscht von dem uns zugewiesenen
Platz in einem kleinen Raum, in dem gerade mal 5 kleine Tische Platz
hatten und der weit weg vom Hauptgeschehen schien. Alex versicherte
mir, dass der Platz gut wäre und er sollte recht behalten.
Das Weltsichten-Festival
entpuppt sich als Zuschauermagnet, Saalfeld ist zu dieser Zeit ausgebucht,
für drei Tage ist plötzlich Hauptsaison.
Wir
waren überrascht von den vielen interessierten und offenen Menschen,
mit denen man gut in Kontakt treten konnte und die alle Dieter Glogowski
kannten, der am Freitag Abend seinen Vortrag "Das Erbe Tibets,
Ladakh, auf den Spuren des Glücks" zeigte und dabei
auf unseren Stand hinwies. Deswegen kamen Samstag und Sonntag auch
immer wieder Besucher in unseren Raum, nahmen Flyer mit, schauten
Filme über unsere Arbeit in Ladakh an, fragten nach unseren Motiven.
Da Uli im letzten Jahr mit in Ladakh war, konnte er die Fragen sehr
gut beantworten und uns beiden bereiteten die Gespräche richtig
Spaß.

Uli
und unser Standnachbar Manfred in einer Pause



Wir
führen viele Einzelgespräche

Die
kleine Lotte bestand darauf, mein Buch zu kaufen und die Abenteuer
zu lesen
Viele
tolle Begegnungen mit tollen Menschen füllten die Stunden: Wir
trafen Maik Wieczorrek, den Zahnarzt, der seit 2004 als Zahnarzt
im Himalaya hilft. Er arbeitet in Ladakh mit den Amchis zusammen und
unterstützt sie bei der Zahnbehandlung, bringt ihnen Neues bei.
Vielleicht werden wir uns diesen Sommer in Zanskar treffen und verbünden
im gemeinsamen Bestreben den Armen und Kranken zu helfen. Informationen
über die Arbeit von Maik finden Sie unter
www.ladakhpartners.de

Maik
Wieczorrek und sein Freund
Ein
wunderbarer Traum wird Mario Goldstein in absehbarer Zeit nach
Indien und vielleicht nach Ladakh bringen. Er möchte mit einem
umgebauten Wasserwerfer, Marke WAWE 9000, von Deutschland ausgehend
über Italien, Griechenland, Türkei, Iran, Pakistan nach
Indien fahren. Sein Ziel ist interessante Menschen zu treffen, von
ihnen zu lernen mit ihnen reden, sie filmen und fotografieren, um
später davon berichten zu können. Die Krönung seiner
Mission liegt in Dharamsala, wo er dem Dalai Lama ein "Friedensbuch"
überreichen möchte, in dem Kinder und Erwachsene aus der
ganzen Welt mit Wünschen, Gedanken und Zeichnungen über
den Frieden die Seiten gestaltet haben. Deswegen ruft er derzeit dazu
auf, ihm eine Botschaft über den Frieden zu senden. Kontakt und
Info auf seiner Homepage www.mario-goldstein.de.
Am Sonntag hatten wir noch die Gelegenheit, unsere Wünsche
für Mario und sein Abenteuer mit Lackstiften auf den Wasserwerfer
zu schreiben.
Mario und wir verstanden uns sofort gut und er wird vielleicht nach
Ladakh kommen und mit "unseren Kindern" spazieren fahren
.

Mario
und Karola am Stand von Dieter Glogowski

Marios
Poster auf seinem Wasserwerfer

Ich
schreibe einen Spruch auf die Seite des Fahrzeuges


Viel
Glück!
Mit
einem Lächeln im Herzen packten wir am Sonntag zusammen und stärkten
dieses zusätzlich auf dem Rückweg mit einer Spritze aus
dem medizinischen Kabarett von Dr. Eckhard von Hirschhausen.
Danke
Axel Brümmer und Peter Glöckner für euer Engagement,
das tolle Wochenende, die wunderbaren Menschen, Filme und Vorträge!