Ausbildung
unserer Leute in Ladakh Januar 2012
Zur Förderung unseres
Projektes in Ladakh ist es unumgänglich, unseren einheimischen
Angestellten entsprechende Aus- und Fortbildungen zukommen zu lassen.
DELHI
Im Juli 2011 schickten wir Thinley
Othzer aus Leh und Bilquees aus Kargil zur zweijährigen Ausbildung
nach Delhi, um ein Diploma in Physiothelrapie zu erhalten. Diese Ausbildung
bietet eine solide Grundlage, auf der weitere Fortbildungen aufgebaut
werden können. Kunzan und Rinchen haben bereits diese Ausbildung. Unter der Supervision erfahrener
deutschsprachigen Physio- und Ergotherpeuten und unseres Manager Dr.
Stanzin Chokla lernen unsere diplomierten und Anlernkräfte im
Laufe der Jahre unheimlich viel dazu.


Bilquees
Fatima aus Kargil, Thinlay Othzer aus Leh
Othzer und Bilquees berichten
uns zeitnah aus Delhi, sie schreiben gute Noten und nehmen aufmerksam
an der Ausbildung teil. Ihre Dankbarkeit drückt sich in wiederholten
Mails aus, in der sie sich über dieses Ausbildungschance immer
wieder bedanken. Die Kosten für Bilquees Ausbildung wird von
dem Schweizer Verein getragen, Others Ausbildung von Deutschen Spendern.
In allen Ferien kehren sie auf eigene Kosten zurück nach Leh
oder Kargil und helfen sofort dem Team vor Ort.
SRINAGAR
2011 konnten wir gute Kontakte
zum Hope Disability Centre in
Srinagar, Kashmir herstellen. Dieses Rehabilitationszentrum besteht
bereits viele Jahre und verfügt über bestens ausgebildetes
Personal und super Kontakte zu Ärzten und Krankenhäusern.
Ein weiteres Plus dieser Institution ist eine komplett ausgerüstete
Orthopädiewerkstatt samt zertifiziertem Fachpersonal. Nachdem
wir mit Hilfe von unserem Manager Dr. Stanz Chokla ensprechende Ausbildungsverträge
mit den Verantwortlichen des Zentrums ausgearbeitet hatten, reisten
nun anfangs Januar 2012 vier unserer Locals aus Leh nach Srinagar,
um dort geschult zu werden. Norbu wird spezifische Schulung in Orthopädietechnik
erhalten. Kunzang, Rinchen und Chuskit werden ihre Kenntnisse in Physiotherapie
vertiefen. Zudem werden alle in Verwaltung, Management und Buchführung
ausgebildet. Sie leben in der Nähe von Wayil in einer angemieteten
Wohnung und stehen stehen unter voller Supervision und Anleitung der
indischen Fachkräfte.
Anfangs März wird das Team
wieder nach Leh zurückkehren, um dort das REWA Zentrum wieder
zueröffnen und die Arbeit vor Ort selbständig fortzuführen.
Neue Freiwillige aus Deutschland werden zeitgleich in Leh ankommen,
um dem Team in Leh und Kargil unter die Arme zu greifen.




Kunzang
- Chuskit - Rinchen - Norbu
Das Team in Kargil wird die gleiche
Ausbildung im nächsten Winter geniessen können. In Verbindung
mit dem Hope Disability Center können wir anspruchsvolle Orthesen
herstellen, unsere Kinder zu entsprechenden Fachärzten vermitteln
und eventuell operieren lassen. Das Centre verfügt über
Räume zur orthopädischen Rehabilitation, das bedeutet, dass
die Patienten nach der Operation dort wohnen und entsprechend rehabilitiert
werden können. Diese Zusammenarbeit erleichtert uns die Arbeit,
unsere Leute haben professionelle und erfahrene einheimische Ansprechpartner
und sie können nun alle notwendigen Massnahmen für unsere
Kinder selber in die Wege leiten, ein wichtiger Schritt für die
Entwicklungsarbeit.
Bericht
Karola Kostial, 4.1.2012